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LINZ. Die Stadtteile Ebelsberg und Pichling haben über 18.000 Einwohner. Zudem liegt im Linzer Süden mit dem „Garten Ebel“ das aktuell wichtigste Stadtentwicklungsgebiet. Dementsprechend solle dort auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze südlich der Traun begünstigt werden.

  1 / 2   Im Linzer Süden wohnen über 18.000 Personen, künftig sollen dort auch mehr Menschen Arbeit finden. Fotos: Planung, Technik und Umwelt – Pertlwieser

Linz südlich der Traun, das sind die Stadtteile Ebelsberg und Pichling, hatte bei der jüngsten Arbeitsstättenzählung 2011 exakt 18.137 Einwohner. Von diesen 18.137 Einwohnern sind 9126 erwerbstätig (Registerzählung 2011). Die Zahl der Beschäftigten am Arbeitsort beträgt in diesem Bereich 3346. Mit 1. Jänner 2016 stieg die Zahl der Einwohner mittlerweile auf 18.575.

Ziel: Stadt der kurzen Wege

„Während das Leitbild „Stadt der kurzen Wege“ bereits beim kooperativen Verfahren in Ebelsberg durch Schaffung entsprechender Gewerbeflächen berücksichtigt wurde, ist auch bei bestehenden Wohnbauwidmungen unbedingt korrigierend einzugreifen“, so Infrastrukturreferent Markus Hein. Bisher war das Thema „Arbeitsplätze“ stark auf die Schaffung neuer Betriebsbaugebiete fokussiert, nun wurden jedoch auch andere Flächen analysiert und ein Entwurf erstellt. Flächen für neue Arbeitsplätze können im Grünland durch Siedlungserweiterungen entstehen oder durch Umnutzungen im Bauland. 

Umnutzungsflächen angedacht

Insgesamt enthält der Entwurf rund 56 Hektar Fläche für neue Arbeitsstandorte, wobei 53 Hektar auf Siedlungserweiterungsflächen – bisher Grünland oder unbebaut – und 3,5 Hektar auf Umnutzungsflächen – bebautes Bauland – entfallen. Zur Abschätzung der Arbeitsplatzanzahl wurde eine Beschäftigtendichte von 50 Beschäftigten/Hektar bei betrieblicher und bei Mischfunktion, von 100 Beschäftigten/Hektar bei der Sonderfunktion und von 150 Beschäftigten/Hektar bei der Zentrumsfunktion angenommen. Insgesamt ergibt das ein Gesamtpotenzial von mehr als 3500 Arbeitsplätzen.

Verfügbarkeit der Flächen

Mit Ausnahme kleinerer Teilflächen im Eigentum der Stadt Linz sind die Grundstücke in den Untersuchungsgebieten in privater Hand. Die tatsächliche Verfügbarkeit dieser Grundstücke ist von Eigentümer-Interessen und ihrer Bereitschaft Raumordnungsverträge zu schließen abhängig.


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