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Online Redaktion, 20.04.2018 15:10

LINZ (APA). Der oberösterreichische ÖGB-Vorsitzende Johann Kalliauer ist bei der 23. ÖGB-Landeskonferenz mit 89,08 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Kalliauer (65) steht seit 2003 an der Spitze des oö. Gewerkschaftsbundes.

Johann Kalliauer Foto: Volker Weihbold
Johann Kalliauer Foto: Volker Weihbold

Zu seinen Stellvertretern wurden Peter Casny von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Harald Dietinger (Gewerkschaft Bau-Holz), Josef Madlmayr (Gewerkschaft PRO-GE), Elfriede Schober (ÖGB-Frauen) und Andreas Stangl (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier GPA-djp) gewählt. Kalliauer selbst kommt ebenfalls aus der GPA-djp.

Arbeitsprogramm

Zudem wurde bei der Landeskonferenz das Arbeitsprogramm für die nächste Periode beschlossen. Darin enthalten ist unter anderem die Forderung nach einem kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1700 Euro bzw. 700 Euro für Lehrlinge. Kalliauer forderte, die „Schieflage im Steuersystem“ zu beseitigen, indem „Steuern auf Arbeitseinkommen gesenkt und Vermögenssteuern eingeführt werden“. Einmal mehr pochte er auf die Beibehaltung der Pflichtmitgliedschaft in den Kammern und sprach sich gegen eine Kürzung der AK-Umlage aus, denn „ohne Kammern gibt es keinen Kollektivvertrag“.


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