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LINZ. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet das Jugendangebot „Kick“ individuell mit Jugendlichen, die mit persönlichen Hemmnissen kämpfen, Schwierigkeiten haben einen Arbeitsplatz zu finden und für die Gefahr besteht aus dem Erwerbsleben ausgeschlossen zu werden. 45 junge Menschen konnten 2018 erfolgreich zu einer Arbeitsstelle vermittelt werden.

Das Angebot "Kick" unterstützt Jugendliche in den Weg zur Berufstätigkeit. Foto: ALPA PROD/Shutterstock.com

Mobilitätseinschränkungen, mangelnde Berufspraxis, finanzielle Probleme, Vorstrafen, familiäre Probleme oder Orientierungslosigkeit - die Liste mit den Problemen, mit denen arbeitslose Jugendliche des Kick-Programms zu kämpfen haben, ist lang. Deshalb organisiert und betreut der Verein für Sozial- und Gemeinwesenprojekte (VSG) seit 20 Jahren das Jugendangebot Kick.

Individuelle Betreuung

Mit individuellem Jobcoaching, Berufsorientierung, Arbeitspraktika, Schulungen und Sozialberatung wird auf die Problemlagen eingegangen und diese großteils beseitigst. „Kick ist und bleibt auch nach so vielen Jahren des Bestehens ein innovatives und erfolgreiches Angebot gegen die Beschäftigungslosigkeit von Jugendlichen. Die aktuell gute Wirtschaftssituation hilft darüber lange auf einen geeigneten Arbeitsplatz warten müssen“ sagt Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

Sehr erfolgreiches Jahr

Mit 396.000 Euro Jahresbudget wurden im Vorjahr insgesamt 76 Jugendliche aufgenommen, die durchschnittliche sechs Monate im Kick-Programm blieben. Von den abgeschlossenen 49 Jugendlichen konnten 45 in eine Lehrstelle, ein Dienstverhältnis oder ein Angebot vermittelt werden. „Zusammenfassend ist 2018 eines der dritterfolgreichsten der Kick-Geschichte. Die Vermittlungsquote liegt bei 92 Prozent“, freut sich Hörzing.

Finanzierung über Stadt, Land und AMS

Die Finanzierung wird zu 50 Prozent von der Stadt Linz und zu je 25 Prozent von Land OÖ und AMS getragen. Die Jugendlichen können in Praktikas in mögliche spätere Berufe hineinschnuppern, die soziale und persönliche Stabilisierung, die fachliche und allgemein bildende Qualifizierung sowie Selbstständigkeit und eigenverantwortliches Handeln im Alltag ist Teil des Förderprogramms.

Im März übersiedelt Kick in die neuen Räumlichkeiten am Spallerhof, Glimpfingerstraße 8.


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