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LINZ. Die starke Auslastung von E-Scootern in der Stadt führt zu einer verbindlichen Vereinbarung eines Verhaltenskodex zwischen der Stadt Linz und den sechs Verleih-Diensten, die derzeit in LInz aktiv sind.

Sechs Anbieter sind berits in Linz aktiv. Foto: Weihbold
Sechs Anbieter sind berits in Linz aktiv. Foto: Weihbold

Seit 1. März 2019 steht in Linz ein E-Scooterverleih für Endkunden zur Verfügung. Mit Stand Juni 2019 bieten die Dienste Arolla, Flash, Lime, Tier, Voi und Wind sechs unterschiedliche Verleihsysteme auf App-Basis an.

„Mit der intensiven Nutzung von E-Scootern können sowohl die Betreiber als auch die Stadt Linz Erfahrungen zur E-Mobilität im Stadtverkehr sammeln. Durch die verhältnismäßig starke Auslastung von E-Scootern gibt es mittlerweile aber auch den Bedarf zur verbindlichen Vereinbarung eines Verhaltenskodex zwischen der Stadt Linz und den Unternehmern“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer

Der geplante Kodex basiert auf den Erfahrungen in verschiedenen europäischen Städten sowie den spezifischen Anforderungen der Linzer Verkehrsplanung. Durch Regelungen soll eine effiziente Zusammenarbeit und ein sinnvoller Interessenausgleich mit allen anderen Verkehrsteilnehmern sichergestellt werden. „Es geht um eine verbindliche  Vereinbarung mit den Unternehmen, die in Linz ein Verleihsystem für E-Scooter anbieten möchten und um die Schaffung einer gemeinsamen Grundlage für die sinnvolle Einbindung von E-Scootern im Stadtverkehr.

Sofern die Regelungsinhalte auf diesem Weg nicht durchgesetzt werden können, bildet der Verhaltenskodex die Grundlage für eine ortspolizeiliche Regelung“, führt Hein weiter aus.

Gemeinsamer Diskussionsprozess

Die wesentlichen Inhalte des Verhaltenskodex sind u.a. die Art der verwendeten E-Scooter, Mechanismen zur Qualitätskontrolle, geplante Parkplätze und –zonen, das Beschwerdemanagement, der Datenaustausch mit der Stadt und die Vermeidung von Missständen. „In einem gemeinsamen Diskussionsprozess mit allen Anbietern hoffen wir, zu einer sinnvollen Verbesserung für die Nutzung in Linz zu kommen. Nach einem tollen Start dieser Mobilitätsalternative steht dann auch einer weiteren intensiven Nutzung im Stadtverkehr nichts im Weg“, so Hein abschließend.


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