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OÖ/LINZ/Urfahr-Umgebung. Seit 2016 bis Ende 2019 werden in Oberösterreich mehr als 29 Millionen Euro dafür investiert, die Radinfrastruktur im Land auszubauen.

(V.l.) Christian Hummer, Landesrat Günther Steinkellner und Christian Dick. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

Rund 520.000 Haushalte besitzen im Land ob der Enns mindestens ein funktionierendes Fahrrad. Zirka 825.000 Oberösterreicher fahren zumindest gelegentlich damit. „Die aktive Mobilität bietet somit ein großes Potential. Das Vermeiden und somit die Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr wirkt unterstützend auf eine nachhaltige, ökologische Mobilitätsstrategie und stärkt dar-über hinaus die persönliche Gesundheit“, sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. Dieser betonte bei einer Pressekonferenz vergangene Woche, dass der Bereich Fahrrad auch in dem gemeinsam vom Land OÖ und der Stadt Linz erstellten Mobilitätsleitbild stark verankert sei. Auch in den Bauprogrammen zeige sich das rasche Anwachsen der Radinfrastruktur. Mit den bereits erwähnten 29 Millionen Euro habe man laut Steinkellner den Bau von mehr als 52 Kilometer Radinfrastruktur gewährleistet.

150.000 Fahrten auf der Radhauptroute Puchenau

Auch im Bezirk wurden bereits Radprojekte umgesetzt. So etwa die Radhauptroute, die von Linz nach Puchenau führt. Diese werde laut Steinkellner von vielen Radfahrern angenommen: „Seit Eröffnung der Radhauptroute Puchenau konnten rund 150.000 Fahrten gezählt werden. Wir rechnen damit, dass zum einjährigen Bestehen über 200.000 Radler die Route genutzt haben werden.“


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