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Landeshauptmann zu Volksbefragung zum Pichlinger See: "Der Ball liegt bei der Stadt Linz"

Online Redaktion, 25.07.2019 11:01

LINZ. Sollte sich die Stadt Linz dafür aussprechen, wird der Landtag im Herbst eine Änderung des Stadtstatuts vornehmen. Diese würde es ermöglichen den Antrag für die Volksbefragung zurückzuziehen.

Nach Änderung des Stadtstatuts kann Linz auf die Volksbefragung verzichten. Symbolfoto: Weihbold
Nach Änderung des Stadtstatuts kann Linz auf die Volksbefragung verzichten. Symbolfoto: Weihbold

Das Land Oberösterreich wird eine Änderung des Linzer Stadtstatuts beschließen. Dadurch wird es rechtlich möglich sein, dass Linz die Volksbefragung nicht durchführt. Ähnlich wie bei Volksbegehren soll es auch bei Volksbefragungen eine Möglichkeit geben, den Antrag wieder zurückzuziehen. „Das ist eine Lösung mit Hausverstand und eine gute Lösung für die Steuerzahler“, so LandeshauptmannThomas Stelzer und LH-Stv. Manfred Haimbuchner. Immerhin würde die Volksbefragung den Linzern rund eine Million Euro kosten.

Parteiübergreifendes Ansuchen notwendig

Dass die Änderung des Stadtstatuts auch von einer breiten Mehrheit in der Linzer Stadtpolitik so gewünscht sei, soll durch ein schriftliches und parteiübergreifendes Ersuchen der Stadt Linz untermauert werden.  „Das Land wird im September die Änderung des Stadtstatuts beschließen. Dann liegt der Ball bei der Stadt Linz“, so der Landeshauptmann und sein Stellvertreter, denn Linz müsse letztendlich entscheiden, ob die Volksbefragung durchgeführt wird oder nicht.


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