Oberösterreichs Frauen sind die Finanzmanagerinnen im Haushalt
LINZ/OÖ. Oberösterreichs Frauen können gut mit Geld umgehen und sind oft für die Haushaltsfinanzen zuständig. Das zeigt eine aktuelle Studie, präsentiert von VKB-Generaldirektor Christoph Wurm, Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und WKOÖ-Vizepräsidentin Margit Angerlehner.

Für den Erfolg im Leben ist für die oberösterreichischen Frauen der Rückhalt in der Familie (79 Prozent), gut mit Geld umgehen können (70 Prozent) und eine gute Allgemeinbildung (69 Prozent) wichtig.
Hauptverantwortung bei Frauen
40 Prozent der Frauen, die nicht alleine leben, sagen zudem, dass sie im Haushalt für alle Finanzen hauptverantwortlich sind. Lediglich neun Prozent gaben an dass die Hauptverantwortung beim Partner liegt. „Es hat sich relativ klar herausgestellt, dass Oberösterreicherrinnen Finanzmanageriennen sind“, resümiert VKB-Generaldirektor Christoph Wurm. „Das ist eine gute Nachricht. In der Studie hat sich ganz klar herausgestellt, dass Frauen Nachhaltigkeit auch bei Finanzprodukten bevorzugen.“
Eigenes Konto selbstverständlich
Ein eigenes Konto ist bei fast allen Frauen (93 Prozent) eine Selbstverständlichkeit. Darüber wird im hohen Maß der tägliche Bedarf (Lebensmittel, Kleidung, Kommunikationskosten, etc.) abgewickelt. Jedoch werden bei mehr als einem Drittel der nicht allein lebenden Oberösterreicherinnen wichtige Zahlungen wie Miete und Wohnkosten eher über ein anderes Konto abgewickelt.
Mehr finanzielle Bildung
„Frauen sehen sich auch gut gewappnet um mit Geld umzugehen“, so Wurm. 90 Prozent schätzen ihren finanziellen Hausverstand als gut bis sehr gut ein. Geht es um die eigene Bildung in Finanzfragen, so sind die Oberösterreicherinnen schon sekeptischer. Ein Drittel sieht hier Verrbesserungsbedarf bei sich selbst. „gerade bei Themen der Zukunft, Vorsorge, Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit in allen Lebensphasen braucht es kompetentes Wissen in finanziellen Belangen. Denn: Finanzkompetenz ist Lebenskompetenz“, erklärt Wurm. „Es ist wichtig Finanzwissen schon bald im Lehrplan zu verankern“, fordert WKOÖ-Vizepräsidentin Margit Angerlehner und auch Bildungslandesrätin Christine Haberlander betont die Wichtigkeit von Finanz-Bildung, auch in der Schule.


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