Gute Schlaganfallsversorgung in OÖ
LINZ/OÖ. Vergangene Woche wurde das Ergebnis einer gemeinsamen Forschungskooperation zwischen dem Land OÖ, der OÖGKK und dem Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen der Tiroler Privatuniversität UMIT präsentiert, in der die Schlaganfallversorgung in OÖ untersucht wurde.

Pro Jahr erleiden in Österreich ungefähr 25.000 Menschen einen Schlagenfall. Rund 4.500 Menschen sind davon jährlich in Oberösterreich betroffen Damit ist der Schlaganfall nach Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs auf Platz drei der Todesursachenstatistik.
Knapp eine Stunde vom Anruf bei der Leitstelle bis zur Bildgebung im Krankenhaus
Dass Schlaganfallspatienten in Oberösterreich sowohl unter der Woche als auch am Wochenende gut versorgt werden, zeigte das Ergebnis der Forschungskooperation mit der Tiroler Privatuniversität UMIT. Konkret wurden im Rahmen dieser die Daten aller oberösterreichischen Schlaganfallpatienten vom ersten Anruf bei der Leitstelle bis hin zur Rehabilitation beziehungsweise zum Tod ausgewertet. „In dieser österreichweit einzigartigen Datenbank sind mittlerweile über 50.000 Fälle aus 16 oberösterreichischen Krankenanstalten dokumentiert, mit deren Hilfe die Qualität der Schlaganfallsversorgung besser bewertet und in der Folge auch an Stellschrauben für die weitere Verbesserung gedreht werden kann“, sagt Primarius Klaus Buttinger vom Salzkammergutklinikum. Buttinger analysierte die Daten gemeinsam mit Silvia Angerer und Harald Stummer von der UMIT.
Die Studie zeigte, dass es vom Anruf eines Schlaganfallspatienten bei der Leitstelle bis zur Bildgebung im Krankenhaus ungefähr eine Stunde dauern würde. Und auch am Wochenende sei die Versorgung gut.
„Wir haben in Oberösterreich ein großes Ziel: eine starke und verlässliche Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung. Gerade bei schwerwiegenden Erkrankungen wie der Schlaganfallversorgung, um die es heute geht, wissen wir, dass rasche und kompetente Hilfe die Ergebnisse für die Patienten entscheidend verbessert“, betont auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden