Zukunftsprozess für Oberösterreich gestartet
OÖ. Mit einem breit aufgestellten „Oberösterreich-Plan“ des Landes OÖ soll das Bundesland gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen. Er soll bis Herbst stehen, der vorangehende „Zukunftsprozess“ startet noch im Juni. Hochrangige Experten werden eingebunden, auch die Bürger können sich einbringen. Die Ziele: Jobs sichern, die Wirtschaft stärken und den Konsum ankurbeln.

Das Land Oberösterreich hat bekanntlich ein eigenes ‚Oberösterreich-Paket‘ in Höhe von 580 Millionen Euro geschnürt, um die Menschen in Beschäftigung zu halten oder wieder in Beschäftigung zu bringen und die Betriebe bei der Bewältigung der Folgen der Krise zu unterstützen. „Darüber hinaus sollen jetzt auch Maßnahmen gesetzt werden, um Oberösterreich wieder stark zu machen. Es wird einen eigenen „Oberösterreich-Plan“ geben, durch den unser Land sogar gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen kann“, kündigten Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner an.
Einbindung von Experten
Der Zukunftsprozess für den „Oberösterreich-Plan“ wird bewusst breit angelegt. Er baut zum einen auf die Einbindung hochrangiger Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Themenfeldern auf. In eigenen Expertenrunden sollen Vorschläge und Visionen zur nachhaltigen Stärkung des Standortes Oberösterreich erarbeitet werden.
Alle Oberösterreicher können sich online beteiligen
Alle interessierten Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sind zum anderen ebenfalls eingeladen, sich an dem Nachdenkprozess zu beteiligen. Die OÖ. Zukunftsakademie und die OÖ. Standortagentur Business Upper Austria haben dazu ein Impulspapier „Wohlstand nach Corona – wie Oberösterreich gestärkt aus der Krise hervorgehen kann“ erstellt. Über die Website www.ooe-zukunftsakademie.at können online Ideen für wichtige Weichenstellungen für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft in unserem Land eingebracht werden.
Beschluss im Dezember geplant
Der Zukunftsprozess wird noch im Juni gestartet und soll mit dem Beschluss des „Oberösterreich-Plans“ durch die politischen Entscheidungsgremien im Dezember abgeschlossen werden. Im Juli werden 3 bis 5 Workshops mit Expertinnen und Experten stattfinden. Die Workshops werden sich jeweils mit 4 Themenbereichen beschäftigen: Arbeit & Beschäftigung, Gesundheit & Gesellschaft,, Regionen & Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Innovation & Technologie.
Bis Mitte August sollen die Ergebnisse der Workshops mit den Expertinnen und Experten sowie die Vorschläge aus der Online-Beteiligungsmöglichkeit der Oberösterreicher gesammelt und begutachtet werden. Bis Herbst soll daraus der „Oberösterreich-Plan“ mit konkreten Maßnahmen erstellt werden.
„Standort stärken“
„Erfreulicherweise ist bei uns die gesundheitliche Bedrohung durch das Corona-Virus bis jetzt überschaubar geblieben. Jetzt müssen daher die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgewirkungen und das Comeback eines gestärkten Standortes Oberösterreich nach der Krise im Vordergrund stehen“, bekräftigen Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden