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OÖ. Sowohl die Zahl der Arbeitslosen in OÖ, als auch jene der Beschäftigten in Kurzarbeit ist seit dem Höchsststand Mitte April wieder am Sinken. Eine weitere Stärkung des Arbeitsmarktes soll ein 3-Stufen-Plan bringen.

Die Zahl der Arbeitslosen sinkt. (Foto: Andrey_Popov/Shutterstock.com)
Die Zahl der Arbeitslosen sinkt. (Foto: Andrey_Popov/Shutterstock.com)

Die Zahl der Arbeitslosen hatte Corona-bedingt ihren Höchststand Mitte April mit rund 60.000 Arbeitslosen. Ende Juni waren es 45.000. Auch die Anzahl der Beschäftigten in Kurzarbeit ist von 292.000 Personen Mitte April auf 79.500 zurückgegangen. Rund 2,6 Milliarden Euro von 11,7 Milliarden Euro der Kurzarbeitshilfen des Bundes entfallen auf OÖ. Das ist der höchste Betrag aller Bundesländer. Ebenso bei der Anzahl der Betriebe, die Kurzarbeit angemeldet hat: Von den rund 106.000 Betrieben in ganz Österreich, die Bedarf am Corona‐ Kurzarbeitsmodell  angemeldet  haben,  entfallen  rund  17.000  auf  Oberösterreich.

Zahl der Beschäftigten fast bei Vor-Corona-Niveau

„Und mit rund 665.000 hat die Anzahl der Beschäftigten in OÖ  Ende Juni bereits fast wieder den Vor‐Corona‐Wert von 668.000 Ende Februar  erreicht“, hebt Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner hervor. Am 1. Juli meldeten sich 1.383 Personen beim AMS OÖ arbeitslos.  Am selben Tag nahmen 2.531 Jobsuchende wieder eine Arbeit auf.

Dennoch gibt es Aufholbedarf. Hier soll ein 3-Stufen-Plan weiterhelfen.

3-Stufen-Plan für OÖ

„Krisenzeiten  sind  immer  auch  eine  Chance  zur  Veränderung.  Wir  wollen  diese  Chance jetzt nicht ungenutzt lassen und mit einem eigenen ‚Oberösterreich‐Plan‘  die Weichen in Richtung Zukunft neu stellen.  Wir wollen so dafür sorgen, dass der Standort  Oberösterreich  die  aktuelle  Krise  nicht  nur  bewältigt,  sondern  sogar  gestärkt daraus hervorgeht. „Um auch Oberösterreichs Arbeitsmarkt wieder stark zu machen, setzen wir auf  einen 3‐Stufen‐Plan, der nach wie vor der Prämisse folgt, möglichst viele Menschen  in  Beschäftigung  zu  halten  oder  wieder  in  Beschäftigung  zu  bringen“, sind sich Achleitner und AMS OÖ-Chef Gerhard Strasser einig. Die Säulen dabei:

  1. Beschäftigung sichern 
  2. Rasche  Wiedereingliederung  –  Arbeitslose  möglichst  schnell  wieder  am  ersten Arbeitsmarkt vermitteln 
  3. Auffangnetz für jene Arbeitssuchende, die nicht sofort vermittelt werden 

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