Corona-Krise durch enge Zusammenarbeit bewältigen

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 09.08.2020 13:27 Uhr

OÖ/NÖ. Zu einem Arbeitsgespräch trafen sich die oberösterreichische Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und ihr niederösterreichischer Kollege, Gesundheitsreferent LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Bewältigung der Corona-Pandemie im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen, Teststrategien und Vorbereitungen für den Herbst.

„Bei benachbarten Bundesländern wie Oberösterreich und Niederösterreich ist ein stetiger Austausch und eine gute Zusammenarbeit zwischen den Behörden wichtig, um die Krise gemeinsam gut bewältigen zu können. Denn das Virus macht nicht an Landesgrenzen halt“, betonen Haberlander und Pernkopf.

Entwicklung in OÖ und NÖ sehr ähnlich

Vom guten Austausch und der intensiven Zusammenarbeit könne man gegenseitig in einer schweren Zeit besonders profitieren. „Bei einem Blick auf die österreichweiten Entwicklungen der Corona-Zahlen sind sich Oberösterreich und Niederösterreich sehr ähnlich. Auch wenn die Zahlen derzeit wieder sinken, müssen wir weiterhin alle Möglichkeiten nutzen, um weitere Verbreitungen des Virus zu verhindern. Wir lernen das Virus jeden Tag besser kennen und je mehr Erfahrung wir im Umgang mit dem Virus haben, desto besser können wir es einschätzen und uns darauf einstellen. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir unsere Erfahrungen mit anderen Bundesländern teilen und voneinander lernen“, betont Haberlander.

Corona-Ampel: Anliegen an Bund

Ein großes Anliegen beider ist auch die vom Bund angekündigte Corona-Ampel. Beide Bundesländer haben hier noch Anliegen an den Bund, etwa die Ampel so zu gestalten, dass mit einbezogen wird, dass gerade nahe der Ländergrenze etwa durch Berufspendler oder aus privaten Gründen viele Grenzübertritte stattfinden. Pernkopf betont: „Wir sind ein Wirtschafts- und Lebensraum. Deshalb arbeiten wir auch in der Gesundheitspolitik eng zusammen, um auch mit dem Bund praktikable Lösungen für die Bewältigung der Situation zu finden.“

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