Kika-Gebäude in Linz-Urfahr möglicher IT:U-Standort
LINZ. Bei der Standortsuche für die neue Digital-Uni IT:U wird aktuell auch das ehemalige Kika-Gebäude in Linz-Urfahr als Alternative zu einem Neubau beim Biodiversitätszentrum nahe der JKU geprüft. Auch Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) kann einem solchen Standort einiges abgewinnen, wie er am Freitag wissen lässt.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) prüfe mehrere Standorte, berichteten die OÖN, darunter dürfte sich auch das ehemalige Kika-Gebäude in Linz-Urfahr finden.
Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) sieht eine mögliche Ansiedlung dort als „grundsätzlich positiv“, der Standort sei jedenfalls interessant. „Besonders positiv ist der Re-Use-Gedanke: Eine bereits versiegelte und bestehende Fläche sinnvoll weiterzuentwickeln, ist aus stadtentwicklungspolitischer Sicht grundsätzlich begrüßenswert.“
Gleichzeitig drängt er aber auch darauf, dass „wir endlich zu einer guten und tragfähigen Lösung für die IT:U kommen“.
Stadt will unterstützen
Und weiter: „Wenn BIG und Wissenschaftsministerium sagen, dass der Standort fachlich passt und für die IT:U die richtige Lösung ist, dann hat das meine volle Unterstützung. Sollte dieser Standort tatsächlich ausgewählt werden, werde ich das derzeit laufende Umwidmungsverfahren stoppen. Klar ist aber auch: Für eine tatsächliche Umsetzung müssen die erforderlichen Flächenfragen sowie die notwendigen Widmungs- und Bebauungsplanverfahren sauber geklärt und durchgeführt werden. Die Stadt wird diesen Prozess konstruktiv begleiten“, so Prammer.
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Grüne und Bürger-Initiative erfreut
Auch die Linzer Grünen und die Bürger-Initiative „Retten wir den Grüngürtel“ zeigen sich erfreut, dass nun auch das ehemalige Kika-Areal im Gespräch ist. „Dass der abseits gelegene und räumlich eng begrenzte Standort beim Biologiezentrum noch nicht fix ist und offenbar noch andere Flächen in Betracht gezogen werden, gibt Hoffnung, dass doch noch ein Umdenken stattfindet und die Suche nach einem Zuhause für die IT:U ein positives Ende findet“, so Umwelt-Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne).
„Eine Entscheidung für das ehemalige Kika-Areal wäre ein Meilenstein für zukunftsorientierten Bodenschutz und moderne Stadtentwicklung in Oberösterreich. Anstatt wertvolle Naturräume zu opfern, tut sich sich hier eine einmalige Chance auf, Bestandsinfrastruktur intelligent neu zu denken und Raum für Innovation zu schaffen, ohne Umwelt und Natur und Klima zu belasten“, kommentiert die BI „Retten wir den Grüngürtel“.








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