Bundesministerin Aschbacher zu Besuch bei AMS und Siemens

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Anna Stadler Anna Stadler, Tips Redaktion, 11.08.2020 16:54 Uhr

LINZ. Bei einem Besuch in der oberösterreichischen Landeshauptstadt besuchte Arbeitsministerin Christine Aschbacher sowohl das AMS als auch die das Ausbildungszentrum der Firma Siemens.

Die Bundesministerin für Arbeit, Familie und Jugend, Christine Aschbacher, besuchte am bei ihrem Besuch in Linz unter anderem das Arbeitsmarktservice OÖ. Die gigantischen Herausforderungen des AMS bei Kurzarbeit und Existenzsicherung in der Corona-Krise und Perspektiven für die nähere Zukunft standen im Mittelpunkt des Gesprächs der Ministerin und des Wirtschaftslandesrates Markus Achleitnermit der Geschäftsführung des AMS OÖ, Gerhard Straßer und Iris Schmidt, und im Anschluss daran bei einem Treffen mit den Mitarbeitern der AMS-Landesgeschäftsstelle.

Herausforderung gemeistert

Im Vergleichszeitraum Jänner bis Juli 2019 wurden in OÖ drei Anträge auf Kurzarbeit gestellt. 2020 waren dies bis Juli 27.018 Anträge. Bei den Arbeitslosengeldanträgen gab es im gleichen Zeitraum einen Anstieg von 38,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Was Sie geschafft haben, ist unglaublich und außergewöhnlich“, lobt die Ministerin die Arbeit des AMS. Auch für die Zukunft stehen noch viele Herausforderungen an, um den Menschen Arbeit zu vermitteln und für die Existenzsicherung zu sorgen. Innerhalb von kurzer Zeit wurde ein neues Modell der Kurzarbeit entwickelt. Derzeit werden die Details des Folgemodells ausgearbeitet.

Einblicke in die Duale Akademie

Gemeinsam mit WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer besuchte Aschbacher zudem das Ausbildungszentrum der Siemens AG in Linz. Im Mittelpunkt stand dabei die Duale Akademie, die Bildungsinnovation der WKOÖ. Im Zuge des Besuchs von Bundesministerin Aschbacher wurde die Duale Akademie anhand von zwei Top-Unternehmen — Siemens AG und Programmierfabrik GmbH — genauer vorgestellt. Im Gespräch mit Bundesministerin Aschbacher erörterte Hummer die Zielsetzung, ein österreichweit einheitliches Ausbildungsangebot für ‚Lehre nach Matura‘ zu schaffen. „Mit der Dualen Akademie hat die Wirtschaftskammer Rahmenbedingungen geschaffen, die insbesondere AHS-Maturanten oder Studienumsteigern neue Möglichkeiten bieten. Hervorzuheben ist, dass mit diesem Modell die Nachfrage aus der Wirtschaft besondere Berücksichtigung findet“, lobt Aschbacher

„Mit der Dualen Akademie hat die WKOÖ ein Bildungsangebot auf den Markt gebracht, das nachgefragte Berufsbilder absolut zeitgemäß vermittelt. Auch die aktuelle Bundesregierung hat diese innovative Ausbildungsschiene in ihrem Programm aufgegriffen und will das oberösterreichische Modell der Dualen Akademie in Zukunft bundesweit umsetzen. Geplant ist, auch hier eine bundesweite Lösung bis zum Herbst vereinbaren zu können.Der Austausch mit den zuständigen Ministerien ist dazu bereits eingetaktet“, so Doris Hummer.

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