Bund unterstützt voestalpine bei Projekt zur klimafreundlichen Stahlerzeugung
LINZ. Mit einer Kofinanzierungszusage ebnet der Ministerrat der voestalpine den Weg für den Ausbau der Vorreiterrolle bei klimafreundlicher Stahlerzeugung.

Die voestalpine hat in den vergangenen zehn Jahren durch Investitionen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro ihre CO2-Emissionen um 20 Prozent reduzieren können. Durch die Umstellung der Hochöfen auf Strom und in weiterer Folge auf Wasserstoff könnten die CO2-Emissionen bei der Stahlerzeugung weiter reduziert werden. Für dieses Projekt kann die voestalpine aufgrund der nunmehrigen Zusage der Bundesregierung, die Kofinanzierung zu übernehmen, sich jetzt auch um Fördergelder des ETS-Innovationsfonds der EU bewerben.
„Die voestalpine ist nicht nur ein oberösterreichischer Leitbetrieb, sondern auch ein Parade-Industrieunternehmen in Sachen umweltfreundlicher Produktion. Umso erfreulicher ist daher, dass der Ministerrat heute einen ersten Schritt dazu gesetzt hat, dass die voestalpine ihre weltweite Vorreiterrolle bei der klimafreundlichen Stahlerzeugung weiter absichern kann. Mit dem heutigen Beschluss der Bundesregierung, die erforderliche Kofinanzierung zu übernehmen, kann der Stahlkonzern sich nun um EU-Fördergelder für den Umstieg der mit Koks betriebenen Hochöfen auf Elektroöfen bewerben“, betonen Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.
Weiter Unterstützung für voestalpine
Die voestalpine habe beim Thema Klimaschutz bereits besonderen Weitblick bewiesen, beispielsweise auch mit der weltweit größten Pilotanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff. „Aus unserer Sicht sind wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz kein Gegensatz, vielmehr wollen wir als Standort OÖ die Chancen der Ökologisierung der Wirtschaft bestmöglich nutzen. Dazu zählt auch der Umstieg der Industrie auf eine Produktion auf der Basis erneuerbarer Energieträger. Wir werden unseren oberösterreichischen Leitbetrieb auf diesem Weg auch weiterhin voll unterstützen“, kündigen Landeshauptmann Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Achleitner an.


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