Neue Partnerschaft: Genussland OÖ und Energie AG denken Regionalität weiter
OÖ. Das Genussland OÖ und die Energie AG starten eine neue Kooperation, um das Thema Regionalität und regionale Wirtschaftskreisläufe weiter voranzutreiben. Regionale, erneuerbare Energie und Lebensmittel aus der Region passen perfekt zusammen, sind sich Genuss-Landesrat Max Hiegelsberger und Energie AG-Generaldirektor Werner Steinecker einig.

„Es ist uns wichtig, gemeinsam ein Bewusstsein dafür zu schaffen, das Regionalität keine Selbstverständlichkeit ist. Mit der Energie AG unterstützt uns das erste Großunternehmen bei den Genussland-Gutscheinen tatkräftig. Die Energie AG lebt Regionalität, auch mit ihren vielen Arbeitsplätzen in den Regionen“, freut sich Landesrat Max Hiegelsberger über die neue Zusammenarbeit.
Genuss, Ökostrom und Biogas kombiniert
Bei der Kooperation wird das noch junge Projekt Genussland-Gutscheine des Genusslandes OÖ kombiniert mit den Ökostrom- und Biogas-Angeboten der Energie AG. So bekommen Kunden, die sich für die Energie AG-Angebote „Ökostrom Plus“, „Biogas Plus“ oder das Kombi-Paket aus beiden entscheiden, Genussland-Gutscheine in Höhe von 50 Euro bzw. 100 Euro.
„Heizenergie und Strom fürs Haus als auch beste Lebensmittel für den Tisch ergänzen sich optimal“, freut sich Hiegelsberger. Dass die Energie AG ihren Kunden Genussland-Gutscheine biete, sei auch eine klare Anerkennung für die Leistung der Bauern in OÖ.
„Wir produzieren dort, wo auch der Verbrauch stattfindet“
Hiegelsberger unterstreicht auch die Bedeutung für den Natur- und Klimaschutz, „es geht um das gesamte Klimathema, bei dem sich Energie AG und die regionale Landwirtschaft verpflichtet haben“. Eine bewusste Entscheidung für Regionalität fördere in beiden Fällen Umweltschutz und habe auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.
So unterstreicht auch Energie AG-Generaldirektor Steinecker, dass bei der Energie AG der Strom zu 100 Prozent aus Oberösterreich komme, zu 20 Prozent komme das Biogas aus heimischer Landwirtschaft. „Wir produzieren dort, wo auch der Verbrauch stattfindet, das bietet auch versorgungstechnisch eine ganz andere Qualität“, so Steinecker. „Mit unseren 43 Wasserkraftwerken können alle Privatkunden mit Wasserkraft versorgt werden.“
Im Geschäftsjahr 2018/2019 kamen 70,8 Prozent der Stromeigenaufbringung der Energie AG aus erneuerbaren Quellen, davon über 93 Prozent aus Wasserkraft, der Rest aus Photovoltaik, Windkraft, Biomasse und biogenen Abfällen. Stolz ist Steinecker auch auf die Schaffung regionaler Arbeitsplätze – dies seien direkt 4.475 Arbeitsplätze und indirekt 10.643, davon 8.143 in OÖ. Der Wertschöpfungseffekt der Energie AG beträgt (laut Studie der Economica Wirtschaftsforschung) 1,1 Milliarden Euro jährlich, mit allen Seiteneffekten und Investitionsauslösern.
Heimische Landwirte als Partner
Auch hebt der Energie AG-Generaldirektor die wichtige Partnerschaft mit der Landwirtschaft als Grundeigentümer für Infrastrukturmaßnahmen und Versorgungssicherheit hervor, etwa mit Trafostationen und Verkabelungen.
Und: Den Kunden sei Regionalität sehr wichtig, „wir sehen in allen Studien: Regionalität und Ökologie sind die wichtigsten Schlagworte“, erläutert auch Energie AG Vertrieb Geschäftsführer Michael Bamminger.
Bei den Genussland-Gutscheinen sind in der jetzigen Anfangsphase 50 Partner in OÖ mit an Bord, diese werden stetig mehr.


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