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LINZ. Zum zehnten Mal seit der ersten Ausgabe des „linzlabyrinth urban guide“ im Jahr 2009 werden auch heuer wieder eigentümergeführte Geschäfte aus den Linzer Seitenstraßen vor den Vorhang geholt. Im brandneuen urban guide sind wieder 69 Linzer Geschäfte und Lokale vertreten.

  1 / 4   V. l.: Thomas Denk (Bezirksstellenleiter WKO Linz-Stadt), Marco Barth und Sebastian Rossbach (Restaurant Rossbarth), Eva Höller (Kinderkram), Elisabeth Jeryczynski (linzlabyrinth), Anita Katzengruber (Initiatorin linzlabyrinth und Inhaberin "Kleider machen Leute"), Klaus Schobesberger (Obmann WKO Linz-Stadt), Sabine Kastner (kaysoo. Gibt Stoff!), Bernhard Baier (Vizebürgermeister und Wirtschaftsreferent der Stdt Linz). (Foto: Affenzeller)

Eine junge urbane Handels- und Gastronomieszene gedeiht seit mehr als 15 Jahren rund um die Linzer Landstraße und den Hauptplatz in Straßen und Gassen abseits der ausgetretenen Pfade und Muster und sorgt für Großstadtflair bzw. bringt laufend neue Trends und Labels aus der weiten Welt nach Linz. „In der mittlerweile 10. Auflage des ,urban guide‘ werden genau solche besonderen trendigen Geschäfte vor den Vorhang holt und unter dem gemeinsamen Dach des „linzlabyrinths“ zusammenfasst“, freut sich Klaus Schobesberger, Obmann der WKO Linz-Stadt. „Die kleinen Seitenstraßen und die Einkaufsstraßen in den Stadtteilen in Linz haben mit ihren individuellen Läden für die urbane kreative Zielgruppe, die gern abseits des Mainstreams einkauft oder gastronomisch Neues sucht viel zu bieten. In vielen Seitenstraßen finden sich ganz besondere Geheimtipps, die sogar Linzer noch nicht kennen“, so Schobesberger.

„Unternehmer punkten mit persönlicher Beratung“

„Der kreative Mix an Angeboten aus Handel, Gastronomie und Dienstleistungen zeigt, wieviel unsere Stadt besonders in diesen herausfordernden Zeiten zu bieten hat“, fasst Wirtschaftsreferent Vbgm. Bernhard Baier zusammen. „Neben der angebotenen Produktqualität punkten die Unternehmerinnen und Unternehmer vor allem mit persönlicher Beratung und Betreuung, etwas, dass der Online-Handel einfach nicht bieten kann“, so Baier. Im Rahmen des Förderprogramms „Regionale Wirtschaftsinitiative“ wird linzlabyrinth durch das städtische Wirtschaftsressort auch heuer wieder unterstützt.

Lockdown traf besonders Kleinunternehmer hart

Die „linzlabyrinth“-Initiatorin Anita Katzengruber („Kleider machen Leute“) ist froh darüber, dass die 10. Ausgabe des urban guide – wenn auch mit einer halbjährigen Verspätung – nun endlich das Licht der Welt erblicken kann. Es könnte dafür fast keinen besseren Zeitpunkt geben: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass es wieder so viele Betriebe sind, die sich in dem urban guide präsentieren und die es vor allem geschafft haben, sich trotz der schwierigen Zeit mit ihren Kleinbetrieben über Wasser zu halten.“

Der Lockdown hat bekanntlich besonders Kleinunternehmer im Handel und in der Gastronomie hart getroffen. „Doch schon einige Tage nach der Verkündung des Lockdowns war ein Miteinander der individuellen Betriebe zu spüren, da wurden etwa schnell gemeinsame Lieferservices, Webshops und Social Media-Aufrufe regelrecht aus den Ärmeln geschüttelt. Das oftmals erwähnte ,Omnichanneling‘, also die Präsenz vor Ort und 24 Stunden am Tag auch im Internet mittels Webshop ist für viele Unternehmen schnell ein Thema geworden“, beschreibt Anita Katzengruber die Entwicklung.

Erhältlich ist der linzlabyrinth-Guide wieder in allen präsentierten Betrieben, in der WKOÖ, in den Museen und Hotels und im Tourist Office am Linzer Hauptplatz.
www.linzlabyrinth.at

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