Gemeinsame Linie: Radhighway und Stadtbahn als Teil der Verkehrslösung für den Linzer Süden
LINZ/ST. FLORIAN. Die Verkehrssituation im Linzer Süden ist angespannt. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger Luger (SPÖ) traf daher St. Florians Vizebürgermeister Michael Mollner (SPÖ) zum Austausch über Verkehrsthemen.

Die Verkehrslage im Linzer Süden ist angespannt. Leidtragende sind sowohl die Anwohner, als auch die Pendler, welche täglich im Stau stehen. Auf der Trasse der ehemaligen Florianerbahn trafen sich daher der Linzer Bürgermeister Klaus Luger und St. Florians Vizebürgermeister Michael Mollner (beide SPÖ) sowie der SPÖ-Vorsitzende von Ebelsberg, Daniel Höllinger.
Ausbau des Radhighways
„Ich bin der Einladung von Michael Mollner gerne gefolgt, denn ich weiß: die Lösung vieler Herausforderungen im Linzer Stadtverkehr liegt jenseits unserer Stadtgrenzen“, so Bürgermeister Klaus Luger. „Ich freue mich, dass ich auf diesem Weg den St. Florianern mitteilen konnte, dass seitens der Landeshauptstadt bereits intensiv an der Verwirklichung des Radhighways auf der Trasse der ehemaligen Lokalbahn gearbeitet wird“, so das Linzer Stadtoberhaupt weiter. „Mir ist wichtig, dass wir für die Pendler aus St. Florian gute und zukunftsorientierte Lösungen zustande bringen.
Öffi-Lösung gegen den Stau
In diesem Zusammenhang haben wir uns auch darauf verständigt, dass der Ausbau der B1 keine solche Lösung ist, da er nur noch mehr Verkehr zum Nadelöhr nach Ebelsberg bringt“, ergänzt Vizebürgermeister Michael Mollner. „Eine bessere Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie der von Bürgermeister Klaus Luger seit Jahren geforderten Stadtbahn Süd, begrüße ich daher ausdrücklich. Gemeinsam werden wir auf dieser Lösung beharren und fordern nachdrücklich den dafür notwendigen Lückenschluss beim vierspurigen Ausbau der Westbahnstrecke sowie ein entsprechendes ÖBB-Konzept für die Durchführung der Fahrleistung“, so Mollner weiter.
Daniel Höllinger, der Vorsitzende der Linzer SPÖ in Ebelsberg, ist über diesen Schulterschluss sehr erfreut: „Der Stadtteil Ebelsberg ist seit jeher aufgrund seiner Lage vom Durchzugsverkehr stark betroffen. Außerdem sind wir ein boomender Zukunftsteil der Stadt, der kontinuierliche Wohnbau ermöglicht leistbares Wohnen für viele, benötigt aber auch Verkehrslösungen. Im Sinne der Lebensqualität für die EbelsbergerInnen sowie für den Klimaschutz freue ich mich auf den Radhighway und hoffe ebenso auf die Verwirklichung der Stadtbahn Süd. Außerdem begrüße ich die Idee einer Stadtseilbahn, die uns schneller zu den Arbeitsplätzen ins Industriegebiet bringt“, so Daniel Höllinger abschließend.


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