Reisewarnungen und Co: Transportwirtschaft fordert stabilere Rahmenbedingungen

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 24.10.2020 16:56 Uhr

OÖ/LINZ. Stabilere Rahmenbedingungen fordert WKOÖ-Verkehrs-Spartenobmann Wolfgang Schneckenreither von den politisch Verantwortlichen ein, um die Rolle der Güterbeförderer als Systemerhalter weiterhin erfüllen zu können.

Die Corona-Pandemie hat Güterbeförderer je nach Branchenzugehörigkeit der Auftraggeber mehr oder weniger betroffen. In der Lebensmittellogistik mussten als Teil der Systemerhalter Versorgungsaufgaben erfüllt werden, Aufträge im Automotive-Bereich etwa brachen gravierend ein.

EU-weit einheitliche Regeln nötig

Schneckenreither fordert stabilere Rahmenbedingungen. „In jedem Land Europas andere Reisevorschriften, Regelungen über das Grenzmanagement und abweichende Quarantänevorschriften sind schlichtweg unakzeptabel“, fordert Schneckenreither europaweit abgestimmte Regelungen. Der von der EU-Kommission erarbeitete Notfallplan für den Güterverkehr in Europa sei ein richtiges Signal, er müsse dann aber auch von allen EU-Mitgliedstaaten einheitlich umgesetzt werden.

Um die Transportwirtschaft zu unterstützen, fordert der WKOÖ-Verkehrs-Spartenobmann unter anderem einen Belastungsstopp bei Steuern und Abgaben, um den notwendigen Nachwuchs in der Branche zu haben, schlägt Schneckenreither ein L-17-Modell für den C-Fürerschein vor. Aktuell liege der Anteil der LKW-Fahrer unter 30 Jahren bei nur acht Prozent.

Anti-Preisdumping-Regelungen

Wünsche äußert Schneckenreither auch an die Verladerschaft. Die Transporteure haben im Lockdown neben der Versorgung der Bevölkerung auch jene der Wirtschaft zuverlässig aufrechterhalten. „Dafür die Preisdumpingschraube noch weiter anzuziehen, ist absolut das falsche Signal“, fordert Schneckenreither europaweit geltende Anti-Preisdumping-Regelungen ein.

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