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OÖ/LINZ. Die Gewerkschaften younion Oberösterreich und vida Oberösterreich fordern, das Gesundheitssystem über die aktuelle Corona-Krise hinaus zu stärken. Beschäftigte in Linz beteiligten sich dazu an der Europäischen Aktionswoche für bessere Gesundheit und Pflege. Unter anderem wird mehr Personal gefordert.

  1 / 2   Barmherzige Brüder - gemeinsam mit dem Landesgeschäftsführer der GPA-djp, Andreas Stangl (Foto: ÖGB OÖ)

„Die Corona-Krise zeigt uns, wie sehr unsere Gesellschaft auf ein funktionierendes und gut ausgestattetes Gesundheitssystem angewiesen ist“, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft younion Oberösterreich, Christian Jedinger, anlässlich der Europäischen Aktionswoche für bessere Gesundheit und Pflege. Ausgerufen wurden diese Aktionswoche und der Aktionstag am 29. Oktober von der EPSU, dem Europäischen Gewerkschaftsverband für den Öffentlichen Dienst.

Mehr Personal, faire Bezahlung

Eine der zentralen Forderungen der Aktionswoche ist jene nach mehr Personal für den Gesundheits- und Pflegebereich. „Nur mit genügend Personal kann sichergestellt werden, dass wir die bestmögliche Versorgung erreichen, die Beschäftigten nicht ausbrennen und auch langfristig in diesen Berufen bleiben“, stellt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida, Helmut Woisetschläger, klar.„Entscheidend ist auch die faire Bezahlung der Kollegen. Berufe mit einer derart hohen Verantwortung und Belastung müssen gut entlohnt werden. Ansonsten wird es schwierig, genügend Menschen zu finden, die in diesen Bereichen arbeiten wollen“, sind sich die Gewerkschafter einig.

Beteiligung in Linz

In Linz haben sich Beschäftigte und Betriebsräte des Kepler Universitäts Klinikums sowie des Ordensklinikums der Barmherzigen Brüder am 28. Oktober an der Aktionswoche beteiligt und damit auf die europaweiten Forderungen nach mehr Personal und besserer Entlohnung für eine bestmögliche Versorgungsqualität hingewiesen.


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