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OÖ. Ein Beitrag von maximal 2,7 Millionen Euro für die Anstellung von zusätzlichen Hilfskräften in den Alten- und Pflegeheimen wurde auf Antrag von Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer in der Regierungssitzung freigegeben. Die Hilfskräfte werden in Kooperation mit dem AMS und dem Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (FAB) angeworben und sollen beginnend mit 7. Dezember und vorerst befristet bis zum 28. Februar 2021 zum Einsatz kommen.

Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (Foto: SPOÖ)
Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (Foto: SPOÖ)

Häusern mit bis zu 60 Betten wird eine zusätzliche Personaleinheit finanziert, in größeren Häusern können zwei zusätzliche Personaleinheiten als Verstärkung eingesetzt werden.

„Mein Ziel ist es, im Anschluss an das Besuchsverbot und damit ab 7. Dezember wieder eine kontrollierte Besuchsmöglichkeit unter Einhaltung größtmöglicher Schutzvorkehrungen zu schaffen, sofern die Infektionszahlen das zulassen. In Vorbereitung auf eine neue Besuchsregelung – über die im Laufe dieser Woche eine endgültige Entscheidung herbeigeführt wird – aber auch zur Entlastung der Pflegekräfte, ist das zusätzliche Personal dringend notwendig. Aufgabe der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Unterstützung beim Besuchsmanagement in den Häusern. Ebenso kann bei anderweitigen, nicht-pflegerischen Aufgaben geholfen werden. Jede zusätzliche helfende Hand entlastet die Pflegekräfte, die derzeit unglaublich viel leisten müssen“, sagt Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, die mit diesem Projekt auch einen zusätzlichen Beitrag gegen die Covid-19 bedingt steigende Arbeitslosigkeit leisten will.

Besuchsverbot bis einschließlich 6. Dezember

Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens gilt in den Alten- und Pflegeheimen in Oberösterreich seit 10. November ein Besuchsverbot mit Ausnahmeregelungen im Palliativbereich sowie bei der Begleitung von Bewohnern in kritischen Lebensphasen. Die diesbezügliche Verordnung des Landes gilt bis einschließlich 6. Dezember 2020. „Ich bin mir bewusst, dass das Besuchsverbot eine sehr harte Einschränkung ist. Neben anderen Maßnahmen hat es aber dazu beigetragen, dass wir das Infektionsgeschehen in den Häusern vorerst stabilisieren konnten. Dennoch bleibt die Lage angespannt und sehr ernst“, betont Gerstorfer.


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