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OÖ. Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie schlägt die SPÖ nun vor Anti-Corona-Servicezentren in jedem Bezirk einzurichten. Dort könne geimpft, getestet und informiert werden. Das nötige Wissen für die Umsetzung sei im Bundesland bereits vorhanden.

Informieren, Testen, Impfen - all das könnte in den geforderten Anti-Corona-Zentren stattfinden. (Foto: PhotobyTawat/Shutterstock.com)

„Oberösterreich darf sich nicht weiter vom Corona-Chaos des Bundes anstecken lassen. Das immer wieder verspätete Aktivwerden des Landes muss ein Ende haben, damit wir nicht immer nur durch teure Kraftakte Nachteile für die Oberösterreicher verhindern können“, kritisiert der SPÖ Gesundheitssprecher Peter Binder, das bisherige Verhalten von Schwarzgrün und Schwarzblau. Er ordert eine aktivere Corona-Politik des Landes. Die Corona-Schutzimpfung ist der Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie. Sie rette Menschenleben, schütze Gesundheit, Arbeitsplätze und Wirtschaft. „Die Regierung taumelt völlig unvorbereitet in die größte Impfaktion Österreichs. Und das, obwohl Monate Zeit waren zur Vorbereitung. Ein konkretes Beispiel: Während etwa Italien täglich die Zahlen zur Impfquote veröffentlicht, gebe es in Österreich keine Transparenz. Es schwirren unterschiedlichste Zahlen herum, während die Unsicherheit und Skepsis gegenüber der Impfung in der Bevölkerung steigt.

Ein Anti-Corona-Servicezentrum in jedem Bezirk

„Was es jetzt braucht, ist ein Anti-Corona-Servicezentrum und in jedem Bezirk. Diese Anti-Corona-Zentren sind die direkte Anlaufstelle für Impfungen, Tests, notwendige Schutzausrüstungen und wichtige Informationen. Das schafft Klarheit und sorgt für Sicherheit“, der Vorschlag von SPOÖ-Chefin Birgit Gerstorfer und Binder. Die Anti-Corona-Zentren sollen in jedem Bezirk als Anlaufstelle dienen. Dieses niederschwellige und wohnortnahe Angebot solle ab dem Wochenende der angekündigten Massentests, also ab dem 22. Jänner anlaufen: „Das ist eine logistische Herausforderung, aber eine machbare. Mit Unterstützung des Landes sind die oberösterreichischen Bezirkshauptmannschaften sicher in der Lage diese Zentren zu errichten“.

Wissen vorhanden

In Oberösterreich könne man hier bereits auf wichtige Erfahrung zurückgreifen. Ein erster erfolgreicher Schritt waren auf Initiative der Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer die 14 Teststraßen für Besucher von Alten- und Pflegeheimen. Auch die Anmeldung zu den Tests und Impfungen soll in Oberösterreich zentral verwaltet werden – die Stadt Linz habe hier Kompetenzen aufgebaut, die für ganz Oberösterreich genützt werden können. „Mit den Anti-Corona-Zentren erleichtern wir den Zugang zu Impfungen und Tests und können so einen wichtigen Schritt leisten, um die Covid-19-Pandemie hinter uns zu lassen.“, so Gerstorfer und Binder.


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