Bilaterales Onlinetreffen zur Pyhrn-Schober-Achse und Summerauer Bahn

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Wurzer Katharina Wurzer Katharina, Tips Redaktion, 02.04.2021 21:29 Uhr

LINZ/BEZRIK PERG/BEZIRK FREISTADT/OÖ. Wie berichtet soll die Summerauer Bahn ausgebaut werden. Oberösterreichs Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner traf sich nun online mit Tschechiens Vize-Verkehrsminister Jan Sechter. Dabei wurde unter anderem betont, dass der Ausbau sowohl dem Güter- als auch dem Personenverkehr nutzen würde.

Wirtschaftsprognosen würden davon ausgehen, dass der Güterverkehr in und durch Österreich bis 2040 um etwa 45 Prozent zunehmen werde, informiert Infrastruktur- Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ). Um diese Herausforderung meistern zu können, müsse Infrastruktur ausgebaut werden. Mit dem Green Deal habe die Europäische Union bereits Investitionen für den Ausbau der Schieneninfrastruktur in Aussicht gestellt. Diese wurde nun im bilateralen Gespräch zwischen Steinkellner und Jan Sechter, Vize-Verkehrsminister der Tschechischen Republik, aufgegriffen. „Mit der Modernisierung der Eisenbahnstrecke Prag – Budweis wird die alte europäische Nord-Süd-Achse wiederbelebt. Gleichzeitig eröffnen sich bereits in absehbarer Zeit neue Möglichkeiten für die Zugverbindungen nach Oberösterreich und weiter über Linz in die Alpen – beliebter Zielort der Touristinnen und Touristen aus der Tschechischen Republik. Und für die Oberösterreicher rückt Prag näher“, sagt Jan Sechter. Die tschechische Regierung wolle nicht nur die Schieneninfrastruktur, sondern auch das Straßennetz und Autobahnnetz ausbauen. „Die bilaterale Online-Konferenz hat sich als tolle Plattform für die Erörterung grenzüberschreitender Mobilitätsfragen und zukünftiger Herausforderungen erwiesen. Im Rahmen dieses Mobilitätsgipfels haben sich viele Berührungspunkte mit unserem tschechischen Nachbarn ergeben“, meint Steinkellner.

Steinkellner: Mobilitätsbedürfnis kann ein Verkehrsträger allein nicht bewältigen

Moderne Verkehrswege und Verkehrsmittel seien „unverzichtbare Voraussetzungen für eine dynamische Wirtschaft“. „Umgekehrt hingegen gilt: Vernachlässigte Infrastruktur wird zum Risiko und zur Belastung für Entwicklung und Beschäftigung. In diesem Zusammenhang ist die Pyhrn-Schober-Achse eine wichtige europäische Mobilitätstrasse. Um geförderte Infrastrukturausbaumaßnahmen zu erreichen, ist eine Aufnahme in das Transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V) prioritär. Die österreichische Bundesregierung muss intensive Bemühungen zeigen, um hier den heimischen Interessen Ausdruck zu verleihen“, sagt der Landespolitiker. Ein einzelner Verkehrsträger könne das prognostizierte Mobilitätsbedürfnis allein nicht bewältigen. Um aus den gemeinschaftlichen österreichisch-tschechischen Interessen konkrete Projekte zu machen, sollte die Bundesregierung den Dialog mit den höchsten nationalen Regierungs- und Verwaltungsebenen suchen.

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