Müllsünder: Ordnungsdienst darf strafen
LINZ. Der Sicherheitsausschuss brachte am Montag die Ausweitung der Kompetenzen des Linzer Ordnungsdienstes, wodurch dieser künftig aktiv gegen Müllsünder vorgehen und diese auch strafen kann, mehrstimmig auf den Weg.

Jetzt muss am 1. Juli nur noch der Gemeinderat zustimmen. „Mit diesem Beschluss geht Linz einen großen und nachhaltigen Schritt zu mehr Sauberkeit und effektivem Schutz unserer Umwelt. Im Falle einer Anzeige drohen sogar Strafen von bis zu 8.500 Euro durch die Strafbehörde“, erklärt der Vorsitzende des städtischen Sicherheitsausschusses, Michael Raml (FPÖ).
Der oö. Landtag hat erst am vergangenen Donnerstag eine Novelle des Abfallwirtschaftsgesetzes beschlossen. Gemeindewachkörper dürfen damit Müllsünder strafen, anzeigen und wegweisen sowie deren Identität feststellen. „Diese Kompetenzerweiterung werde ich nun schnellstmöglich in Linz umsetzen“, ergänzt der Linzer FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml und betont: „Gerade in Städten wie Linz wird das Problem von Vermüllung und von achtlos und illegal weggeworfenem Abfall immer größer. Es ist höchste Zeit, entschieden entgegenzuwirken.“
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