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LINZ/OÖ. Im Linzer Landhaus fand am Mittwoch ein Arbeitsgespräch zwischen Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Landeshauptmann Thomas Stelzer statt. Im Fokus stand die Bewältigung aktueller Herausforderungen, Forschung und Digitalisierung sowie der derzeitige wirtschaftliche Aufschwung, der für alle auch langfristig voll zur Entfaltung kommen solle.

  1 / 2   Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Landeshauptmann Thomas Stelzer beim Gespräch. (Foto: Land OÖ/Maximilian Mayrhofer)

Gerade angesichts der gemeinsamen offiziellen Eröffnung der Rieder Messe am Donnerstag, 9. September bekräftigen Van der Bellen und Stelzer, dass es zu keinen Maßnahmen kommen dürfe, die den Wirtschaftsaufschwung schwächen und damit Arbeitsplätze gefährden. Auch müsse es weiter zu einer Stärkung der heimischen Landwirtschaft kommen. Die regionale Lebensmittelproduktion sei eine große Chance, die weiter gefördert und belebt werden soll.

Aktiv mitgestalten

Nicht ausgespart wurde das Thema Forschung und digitale Transformation. Van der Bellen wird in Linz am Mittwochabend auch das Ars Electronica Festival eröffnen. „Bei der Digitalisierung sollte nicht allein der technologische Fortschritt der entscheidende Punkt sein, sondern der menschliche Fortschritt. Wir in Europa müssen alles tun, damit unsere Grundwerte Demokratie, Recht auf Privatsphäre und soziales Miteinander den Weg bestimmen, nicht nur das technisch Mögliche“, betont der Bundespräsident.

Thema beim Festival ist auch die geplante Technische Universität für Digitalisierung und Transformation in Oberösterreich - im Rahmen des Festivals arbeiten junge Menschen aus 40 Ländern an Ideen für diese neue Uni. „Die neue Technische Universität für Digitalisierung und digitale Transformation in Oberösterreich soll ein europaweiter Leuchtturm werden. Die Digitalisierung hat große Auswirkungen auf die Gesellschaft. Daher dürfen wir uns von ihr nicht treiben lassen, sondern man muss sie aktiv mitgestalten“, so Stelzer.

Kultur des Miteinanders 

Vor allem betonten Van der Bellen und Stelzer im Rahmen des Gespräches, wie wichtig gerade angesichts aktueller Herausforderungen, eine Kultur des Miteinanders sei.


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