4 Fragen an … Thomas Stelzer (ÖVP)

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Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 25.09.2021 10:30 Uhr

LINZ/OÖ. Tips bat die Spitzenkandidaten der fünf größten Parteien kurz vor den Landtagswahlen um Antworten auf vier brennende Fragen. Die Antworten von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).

Was ist für Sie thematisch das Nummer-Eins-Zukunftsthema der nächsten sechs Jahre in Oberösterreich und warum ist gerade das so wichtig?

Die Zeiten werden nicht einfacher. Das wichtigste Thema ist daher Arbeit, Arbeit, Arbeit. Wir haben eine gute wirtschaftliche Ausgangslage, müssen aber weiter dort kraftvoll investieren, wo diese Investitionen Jobs bringen.

Wie lässt sich das zunehmende Nachhaltigkeits-, Umwelt- und Klimaschutzbewusstsein mit einer auch künftig „gesunden“ Wirtschafts-, Verkehrs- und Standortentwicklung in Oberösterreich verbinden?

Wir in Oberösterreich machen Klimaschutz mit Hausverstand und nicht auf Kosten von Arbeitsplätzen oder auf dem Rücken der Pendlerinnen und Pendler. Wir setzen daher selbst kraftvolle Maßnahmen statt auf neue Steuern oder Spritpreiserhöhungen.

Corona ist noch nicht vorbei, im Herbst und Winter gilt es trotz steigender Infektionszahlen Schließungen zu vermeiden und auch die Schulen offen zu halten. Mit welchen Maßnahmen kann das gelingen? Wo liegen Ihre No-Gos?

Die wirkungsvollste Maßnahme bleibt die Impfung. Deshalb klären wir intensiv auf und nutzen jede Möglichkeit für einen bürgernahen Zugang. Geimpfte übernehmen Verantwortung und brauchen maximale Rechte, genauso schützen wir aber auch Ungeimpfte.

Viele Junge blicken mit Sorgen und Ungewissheit in die Zukunft – von der leistbaren Wohnung bis zu den Chancen am Arbeitsmarkt. Was kann konkret für eine unbesorgte Zukunft der Jungen unternommen werden? Wie können sich junge Menschen wieder von der Politik gehört fühlen?

Das Wichtigste ist, dass wir den Jungen keinen Schuldenrucksack, sondern Chancen mitgeben. Wir haben in zwei Jahren eine halbe Milliarde Euro an Schulden abgebaut. Sobald wir die Krise bewältigt haben, kehren wir zum Schuldenabbau zurück.

Lesen Sie dazu auch die Antworten der anderen Spitzenkandidaten

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