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Kunststofflabor an der JKU soll neue Stoßdämpfer entwickeln

Wurzer Katharina, 17.10.2021 13:05

LINZ. Die Linzer Johannes Kepler Universität (JKU) hat eine neues Christian Doppler Labor, das neue Generationen von Stoßdämpfern herstellen soll. Zum Einsatz kommen diese bei Fahrzeugen, Maschinen und Gebäuden. Das Labor läuft bis 2027 und ist mit 1,2 Millionen Euro dotiert.

von links: Hans Irschik (CD Gesellschaft), JKU Vizerektorin für Forschung Alberta Bonanni; Lab-Leiterin Ingrid Graz, Valerio Siciliano (AVL) und Wolfgang Stücklschwaiger (AVL) präsentieren das neue Christian Doppler Labor an der JKU. Ziel ist es, neue Stoßdämpfer zu entwickeln. (Foto: JKU)
von links: Hans Irschik (CD Gesellschaft), JKU Vizerektorin für Forschung Alberta Bonanni; Lab-Leiterin Ingrid Graz, Valerio Siciliano (AVL) und Wolfgang Stücklschwaiger (AVL) präsentieren das neue Christian Doppler Labor an der JKU. Ziel ist es, neue Stoßdämpfer zu entwickeln. (Foto: JKU)

Ob im Körper, beim Fahrrad oder Auto -  Dämpfung spiele in unserem Leben eine wichtige Rolle, hält die JKU in einer Aussendung fest. Allerdings eignen sich nicht alle Materialien dazu, Stöße auch abzufedern. Daher werde im neuen „Christian Doppler Labor für weiche Strukturen für Schwingungsisolation und Stoßdämpfung“ nun an Stoßdämpfern der Zukunft geforscht. Diese sollen vernetzt und adaptiv sein. „Im CD-Labor werden gemeinsam mit unseren Industriepartnern weiche Materialien für eine Verwendung als aktive, also einstellbare Stoßdämpfer mit integrierten Sensoren untersucht und entwickelt“, führt Lab-Leiterin Ingrid Graz aus. Konkret dienen Materialien wie Elastomere als Ausgangspunkt.

Kooperationen mit Unternehmen

Laut JKU werde Grundlagenforschung betrieben. Dazu kooperieren Wissenschaftler mit Unternehmen wie der DHM Dichtungs- und Maschinenhandel GmbH und der AVL List GmbH. „Im Zuge der Zusammenarbeit mit dem CD-Labor an der JKU werden wir neue Ansätze für einstellbare mechanische Eigenschaften von elastischen Verbindungselementen im Fahrzeug erhalten. Dadurch soll je nach momentaner Fahrsituation ein dynamisches Anpassen der Eigenschaften in Richtung Fahrdynamik oder Komfort ermöglicht werden“, sagt Valerio Siciliano von der AVL List GmbH. Auch die DMH freue sich laut ihren Geschäftsführern bereits auf neue Produkte.

Die beteiligten Unternehmen übernehmen die Finanzierung gemeinsam mit der öffentlichen Hand wie dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW). „Gemeinsam mit der Wirtschaft fördern wir das neue CD-Labor mit 1,2 Millionen Euro, um innovative Konzepte und Ideen in diesem Bereich zu unterstützen“, sagt die Bundesministerin Margarete Schramböck. Das neue Christian Doppler Labor läuft bis 2027.


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