Auch Oberösterreichs Handel profitiert von Halloween

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Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 28.10.2021 15:27 Uhr

LINZ/OÖ. Halloween ist längst kein rein amerikanischer Brauch mehr: Die Ausgaben der Oberösterreicher zu Halloween liegen in diesem Jahr bei etwa 8 Millionen Euro.

„Süßes oder Saures, Halloween ist längst als Fixpunkt im österreichischen Kalender angekommen, kein rein amerikanischer Brauch mehr und stellt auch für viele Oberösterreicher einen speziellen Kaufanlass dar, sodass bestimmte Einzelhandelsbranchen davon profitieren“, sagt Ernst Wiesinger, Obmann der Sparte Handel der WKOÖ. Bestätigt wird dies auch durch eine aktuelle Studie der KMU Forschung Austria.

Für viele Oberösterreicher stellt Halloween einen speziellen Kaufanlass (z. B. für Masken, Kostüme oder Dekorationsartikel) dar, sodass bestimmte Einzelhandelsbranchen davon profitieren können.

Besonders junge Oberösterreicher aktiv

So kaufen laut KMU-Austria-Studie 68 Prozent der 15- bis 29-jährigen Oberösterreicher für Halloween etwas ein. Der Anteil der Käufer bei den älteren Konsumenten liegt deutlich niedriger. Die Top-3-Produkte umfassen Süßigkeiten (39 Prozent), gefolgt von Kürbissen zum Basteln (19 Prozent) sowie Dekorationsartikeln (14 Prozent). Jene Oberösterreicher, die für Halloween Einkäufe tätigen, geben dabei im Durchschnitt etwa 18 Euro aus. In Summe lagen die Ausgaben der Oberösterreicher zu Halloween 2021 bei etwa 8 Mio. Euro.

45 Prozent der Oberösterreicher  in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen geben an, Halloween feiern zu wollen. Bei den älteren Konsumentengruppen nimmt das Interesse an Halloween-Partys kontinuierlich ab und ist oft davon abhängig, ob es Kleinkinder in der eigenen Familie gibt. Die gestiegene Feierbereitschaft bei den jungen Oberösterreichern legt nahe, dass Halloween einen Event-Charakter schafft, auf den man sich gerne wieder einlässt.

 

Info: Halloween bezeichnet den Abend vor Allerheiligen und wird am 31. Oktober begangen. Der Brauch hat seinen Ursprung in Irland und gelangte durch Einwanderer in die USA. Von dort ausgehend begann seine weltweite Verbreitung.

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