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LINZ. Martin Hajart wurde von Landeshauptmann Thomas Stelzer als Vize-Bürgermeister der Landeshauptstadt angelobt. Der 38-jährige Linzer übernimmt die Agenden Mobilität und Verkehr von Bernhard Baier.

Hajart und Stelzer bei der Angelobung (Foto: Weihbold)
Hajart und Stelzer bei der Angelobung (Foto: Weihbold)

Anfang März wurde Martin Hajart (ÖVP) mit 100 Prozent der Stimmen zum Obmann der Linzer Volkspartei gewählt. Am 17. März wurde er von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) als Vize-Bürgermeister und Mobilitätsstadtrat angelobt. „Ich gratuliere Martin Hajart herzlich zu seiner Aufgabe als neuer Vizebürgermeister der Stadt Linz. Hajart setzt auf Zusammenarbeit und wird die Stadt mit frischem Wind bestmöglich weiterentwickeln. Er ist eine starke Stimme für die Linzerinnen und Linzer“, betont sich Stelzer sicher.

„Ich habe angekündigt, Linz-Politik zu machen und sonst nichts. Es geht mir darum, was die Stadt braucht und was die Linzerinnen und Linzer wollen und dafür werde ich konsequent arbeiten“, kündigt Hajart an. Um Verbesserungen zu erreichen und wichtige Weichenstellungen für Linz vorzunehmen, kündigt Hajart an, pragmatisch mit allen zusammenarbeiten, denen an einer zielorientierten Arbeit gelegen ist.

Mobilitätswende und Radstadt Linz

In seiner Funktion als Mobilitätsstadtrat folgt Hajart Bernhard Baier nach, der aus der Politik ausgeschieden ist und in die Privatwirtschaft wechselte. Der neue Vizebürgermeister will die Mobilitätswende vorantreiben und Linz zur Fahrradstadt machen. Der Anteil des Radverkehrs in Linz ist ausbaufähig. 40 Prozent der Autofahrten der Österreicher sind kürzer als fünf Kilometer, eine Entfernung, die ideal für das Fahrrad ist. Hier ist es wichtig, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass das Fahrrad ein modernes urbanes Fortbewegungsmittel ist, mit dem man schnell ans Ziel kommt. „Ich möchte deshalb auch selbst mit gutem Beispiel vorangehen und meine Wege, wann immer möglich, mit dem Rad zurücklegen“, kündigt Hajart an. Dass die Menschen zunehmend einen Mobilitätsmix nutzen und nicht nur mehr alleine auf das Auto fokussiert sind, ermöglicht auch für Linz neue Lösungen. So kann die Mobilität breiter entwickelt und bestimmte Mobilitätsformen gezielt gefördert werden, etwa durch Bike&Ride Stationen an den Öffi-Haltestellen.

Klausur und Expertengespräche

Am 18. März startet der Vize-Bürgermeister deshalb eine Klausur mit dem Spitzenteam eigenen Fraktion, der Linzer Volkspartei. Dabei werden Arbeitsschwerpunkte festgelegt, Probleme identifiziert und Lösungswege aufgezeigt. Weitere Anregungen und neue Denkansätze holt sich Hajart bei zahlreichen Gesprächen mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen und Fachrichtungen. „Es ist eine schöne Aufgabe, wieder für meine Heimatstadt zu arbeiten. Ich werde dabei stets offen für neue und innovative Ideen bleiben und immer das Gespräch suchen, um für Linz etwas weiter zu bringen“, so Hajart abschließend.


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