Gesellschaft für Frauen und Qualifikation unterstützt arbeitsuchende Frauen
LINZ. Um die eigenen Beschäftigten zu entlasten und arbeitsuchenden Frauen mit kaum Ausbildung den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, wurde bei der Gesellschaft für Frauen und Qualifikation (VFQ) in Linz ein Projekt umgesetzt, bei dem mit digitalen Lernmedien und kurzen Einheiten Wissen vermittelt wird. „Seit der Gründung im Frühjahr 2019 haben wir mit unserem Zukunftsfonds 150 Projekte unterstützt und damit rund 70.000 Beschäftigte erreicht“, sagt AK-Direktorin Andrea Heimberger.

Mit 50 Mitarbeiterinnen und 100 Transitarbeitskräften pro Jahr unterstützt die Gesellschaft für Frauen und Qualifikation (VFQ) mit Sitz in Linz Frauen, damit diese auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Mit dem neu entwickelten Projekt „Mikrolernen“ wird eingeschätzt, welche Inhalte für Personen wichtig sind und wie diese vermittelt werden. Es werden Lernzielkataloge erstellt, um die Ausbildung an die jeweiligen Kompetenzen anzupassen. Durch den Einsatz von kurzen, einfachen Lerneinheiten in einer Online-Lernplattform sind schnell Erfolge ersichtlich. Vor allem Frauen, die in den Branchen Handel, Verwaltung, Reinigung oder Produktion arbeiten wollen, wird Hilfe angeboten.
„Die Umsetzung unseres Projekts Mikrolernen hat die Wissensvermittlung auf ein völlig neues Niveau gebracht. Wir können die Bildungsangebote viel genauer an die Bedürfnisse anpassen und mit den kurzen Lerneinheiten schnell Basiskompetenzen vermitteln“, so VFQ-Geschäftsführerin Ulrike Bernauer-Birner.
AK-Zukunftsfonds fördert Projekte zur Digitalisierung
Ansuchen können Unternehmen, Vereine oder Betriebsräte, die die Arbeitsbedingungen der Menschen in unserer digitalisierten Welt verbessern wollen oder sich die Digitalisierung zu nutzen machen, um Arbeit zu erleichtern. Bis 1. Juli 2022 können neue Anträge gestellt werden. Alle Infos unter arbeitmenschendigital.at.


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