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LINZ. Für Arbeitsgespräch besuchte Finanzminister Magnus Brunner am Mittwoch, 4. Mai, Landeshauptmann Thomas Stelzer. Mit im Gepäck: Ein Investitionszuschuss in Höhe von mehr als 82 Millionen Euro für das Land Oberösterreich sowie künftig eine zusätzliche 2,5 Millionen Euro große Sonderinvestitionsprämie für Oberösterreichs Feuerwehren – pro Jahr.

LH Thomas Stelzer (l.) und Finanzminister Magnus Brunner (Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer)
LH Thomas Stelzer (l.) und Finanzminister Magnus Brunner (Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer)

Finanzminister Magnus Brunner betonte beim Gespräch den hohen Stellenwert Oberösterreichs für ganz Österreich: „Oberösterreich ist nicht zuletzt durch seine wirtschaftliche Stärke ein ganz wichtiger Partner für uns im Bund und Landeshauptmann Thomas Stelzer ein wesentlicher Faktor für die gute Zusammenarbeit. Gemeinsam konnten wir in den letzten Tagen zwei Themen auf den Weg bringen, von denen speziell Länder und Regionen profitieren. Mit dem 500 Millionen Euro Investitionszuschuss, der in der Finanzreferentenkonferenz vergangenen Freitag beschlossen wurde, können allein in Oberösterreich mehr als 82 Millionen Euro in den Bereichen Ökologisierung, Digitalisierung, Gesundheit, Pflege und Bildung investiert werden.“ Ebenso konnte letzte Woche mit einer jährlichen Sonderinvestitionsprämie in Höhe von 15 Millionen Euro pro Jahr für Österreichs Feuerwehren eine langjährige Forderung seitens der Länder und der Feuerwehren umgesetzt werden.

„Die Bundesländer müssen gerade im Rahmen der Krisenbewältigung außerordentliches stemmen. Daher sind finanzielle Unterstützungen des Bundes ein wichtiger Schritt. Insbesondere Oberösterreich, als Wirtschafts- und Arbeitsplatzmotor der Republik, investiert weiter entschlossen in alle Zukunftsbereiche, um Arbeit und Wohlstand nachhaltig zu sichern“, betonte Stelzer, der Finanzminister Brunner für die Zusammenarbeit dankt.

„Einsatz der Feuerwehren von unermesslichem Wert“

Besonders hohe Wertschätzung zeigte Finanzminister Brunner für die heimischen Feuerwehren: „Der ehrenamtliche Einsatz der rund 340.000 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in den fast 4.500 Feuerwehren in Österreich ist von unermesslichem Wert für die Gesellschaft und ein wesentlicher zivilgesellschaftlicher Rückhalt. Starkregen, Waldbrände und Sturmschäden fordern sie immer mehr und bei immer schwierigeren Einsätzen. Diese Arbeit kann man gar nicht genug würdigen. Entsprechend hoch ist auch der Investitionsbedarf für moderne Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstung. Die Bundesregierung wird den Feuerwehren daher jährlich weitere 15 Millionen Euro für die Anschaffung von Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung zur Verfügung stellen.“

Diese Unterstützung stellt einen Ausgleich für die 20 Prozent Mehrwertsteuer dar, die bei der Investition in Fahrzeuge und Ausrüstung anfällt. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde am heutigen Tag in Begutachtung geschickt. Für Feuerwehren aus Oberösterreich stehen damit jährlich zusätzlich mehr als 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.


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