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Gewerkschaften mit Maßnahmenpaket für Kinderbildung unzufrieden

Anna Fessler, 24.08.2022 11:05

OÖ. Die Gewerkschaften Younion und die GPA OÖ kritisieren das Maßnahmenpaket für die oberösterreichische Kinderbildung. Das vom Land Oberösterreich präsentierte Grundsatzpaket sei aus Sicht der Gewerkschaften nicht weitreichend und treffsicher genug. 

Der österreichische Gewerkschaftsbund in der Weingartshofstraße in Linz. (Foto: Volker Weihbold)
Der österreichische Gewerkschaftsbund in der Weingartshofstraße in Linz. (Foto: Volker Weihbold)

Nach mehreren intensiven Gesprächsrunden zwischen Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und den Gewerkschaften younion und GPA, wurde am 19.08.2022 vom Land Oberösterreich ein Grundsatzpaket bestehend aus überwiegend kurz- und mittelfristigen Verbesserungsmaßnahmen vorgestellt. Die vorgestellten Verbesserungen enthalten Maßnahmen wie etwa mehr Vorbereitungszeit ab 2023/24, Umschichtung von Verwaltungsaufgaben und zusätzliche Gelder für erwachsenengerechtes Mobiliar.Eine Bewertung der präsentierten Maßnahmen soll im Rahmen von Versammlungen der Beschäftigten in der Kinderbildung noch im September stattfinden.   

Versammlungen mit Beschäftigten Ende September

Wolfgang Gerstmayer, Geschäftsführer der Gewerkschaft GPA Oberösterreich, kritisiert das Paket als unzureichend: „Zwar handelt es sich um einen ersten Schritt in die richtige Richtung, in seiner Gesamtheit ist das Paket aber aus Sicht unserer Belegschaftsvertreter nicht ausreichend“, so Gerstmayer. Aus diesem Grund finden Ende September Dienststellen- und Betriebsversammlungen statt, bei denen man mit den Beschäftigten aus dem Kinderbildungs- und -betreuungsbereich die Inhalte diskutieren und gegebenenfalls gewerkschaftliche Maßnahmen festlegen wird.

Younion und GPA nicht zufrieden

„Wir haben ein klares Bekenntnis der Landeshauptmann-Stellvertreterin zur Gruppengröße 23 eingefordert und zwar mit verbindlichen Kontrollen“, so Christian Jedinger, Landesvorsitzender der Gewerkschaft younion OÖ. Gerstmayer kritisiert, dass das Paket vor allem auf Pädagogen im Kindergarten abziele und andere Berufsgruppen, aber auch Horte, Krabbelstuben, und die Nachmittagsbetreuung außen vor ließe.


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