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OÖ. Das Land OÖ startet eine neue Energiespar-Offensive, um zu zeigen, dass jeder die Möglichkeit hat, einen Beitrag zu leisten. Aufgelegt wird ein Handbuch mit Tipps, dazu kommen Beratungen, etwa am Urfahraner Herbstmarkt.

Landesrat Markus Achleitner und Gerhard Dell, Geschäftsführer OÖ Energiesparverband (v. l.) (Foto: Land OÖ/Ernst Grilnberger)

„Um die Energieversorgung für die Menschen und die Betriebe in Oberösterreich abzusichern, braucht es insbesondere auch einen oö. Schulterschluss beim Energiesparen“, so Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). „Ziel der OÖ. Energiespar-Offensive ist es insbesondere, die Menschen in unserem Land möglichst direkt und niederschwellig zu erreichen.“ Denn jede Kilowattstunde Strom, die aktuell nicht verbraucht werde, spare nicht nur bares Geld, sondern sorge auch dafür, dass mehr Gas für den Winter gespeichert werden könne. „Fast 30 Prozent des Gasverbrauchs entfallen in Österreich auf die Erzeugung von Strom“, erklärt Achleitner.

Handbuch, Beratungen

Aufgelegt wird eine Energiesparbroschüre – ein Handbuch - die per Post an jeden Oberösterreich geht. Auf dem Urfahraner Herbstmarkt in Linz (1. bis 9. Oktober) wird Beratung angeboten. Am 13. Oktober findet ein OÖ. Energiespartag statt. Der Oö. Energiesparverband startet eine Informationsoffensive für Haushalte, Gemeinden, Betriebe und Vereine.

„Der OÖ. Energiesparverband hat ‚10 Energiespar-Tipps, die wirklich etwas bringen‘ zusammengestellt. Ein Rechenbeispiel zeigt, dass ein ‚Durchschnittshaushalt‘ durch das Umsetzen dieser Energiespar-Tipps bis zu 670 Euro pro Jahr weniger an Energiekosten aufwenden muss“, hebt Achleitner hervor.

Tipps

Energiesparverband-Geschäftsführer Gerhard Dell rät, anhand der Abrechnungen einmal seinen eigenen Stromverbrauch unter die Lupe zu nehmen.

Beispiele, um Energie und so Geld zu sparen (bei der Annahme von vier Personen in einem Einfamilienhaus mit 200 Quadratmetern und 15.000 PKW-Kilometern im Jahr): Standby-Verbrauch vermeiden (90 Euro), Stoßlüften statt Kippen (100 Euro), 120 statt 130 km/h auf er Autobahn (150 Euro) oder 21 statt 23 Grad Raumtemperatur (160 Euro).

Auch lesen: Kaineder: „Energiesparen wird jetzt zur Bürgerpflicht“

Energielenkungsbeirat

Für 7. Oktober hat Achleitner die nächste Sitzung des Oö. Landes-Energielenkungsbeirates einberufen, um Hinblick auf Zukunftsszenarien für den Winter.

 


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