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LINZ. Nach fast zwei Jahren, in denen das barocke Bergschlössl im Besitz der Stadt Linz leerstand, wird mit dem Linzer Weinhändler Martin Siebermair (“dieWein“) im März 2023 ein neuer Pächter einziehen.

  1 / 2   Seit 2021 stand das barocke Bergschlössl, das im Jahr 1718 errichtet wurde und das von einer 2,5 Hektar großen Parkanlage umgeben ist und seit 1986 im Besitz der Stadt Linz ist, leer. (Foto: volker weihbold)

Dass der Betreiber des Weinhandels „dieWein“ in der Linzer Altstadt das Bergschlössl in Bahnhofsnähe samt Parkanlage mieten und mit einem neuen, auf vier Säulen stehenden Konzept wiederbeleben will, bestätigt am Dienstag auch der für städtische Liegenschaften zuständige Planungsstadtrat Dietmar Prammer (SPÖ) den Tips: „Wir begrüßen diese sehr intelligente Lösung sehr, die dafür noch nötigen Beschlüsse für den Gemeinderat werden soeben von meinem Büro vorbereitet“, so Prammer, der ergänzt: „Es gab lange Verhandlungen, unsere Überlegungen war auch, das ganze Haus zu verpachten oder es zu trennen und mehreren Nutzungen zuzuführen. Es ist doch ein sehr großes Gebäude.“

Neues Quartier für Ordnungsdienst im Gespräch

Lange hieß es, die Stadt wäre in erster Linie an renommierten Rechsanwaltskanzleien oder Wirtschaftsberatungs-Unternehmen als Mieter interessiert. Zudem war angedacht, ein zweites Quartier für den Ordnungsdienst im Bergschlössl einzurichten. Dietmar Prammer: „Es hat aber nicht gepasst, weil der Standort dann doch zu weit weg von der Landstraße war.“ Im Juni 2021 ist der letzte Mieter, die Austrian Business School LIMAK, endgültig ausgezogen – angekündigt war der Auszug bereits seit 2019.

Seit 2021 stand das barocke Bergschlössl, das im Jahr 1718 errichtet wurde und das von einer 2,5 Hektar großen Parkanlage umgeben ist und seit 1986 im Besitz der Stadt Linz ist, leer.

Neuer Pächter für Oberwirt gesucht

„Es ist hervorragend, dass man endlich einen neuen Pächter gefunden hat, der ein adäquates Konzept präsentiert hat. Wir hoffen, dass das Konzept auch aufgeht“, sagt die Linzer ÖVP-Klubobfrau Elisabeth Manhal, die aber gleichzeitig ergänzt: „Wir wünschen uns, dass auch für den Oberwirt in St. Magdalena bald ein neuer Pächter gefunden werden kann. Schließlich steht das Gasthaus bereits seit 2020 leer. Und das trotz der tollen Lage.“


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