Stadtforschung: Zahl der Hauptwohnsitze in Linz gestiegen
LINZ. Die Stadt Linz verzeichnet in der ersten Jahreshälfte einen Zuwachs von 1427 neuen Hauptwohnsitzen. Bürgermeister Klaus Luger sieht die gute Wirtschaftslage der Stadt Linz für den Zuwachs verantwortlich. Seit den Pandemiejahren ist die Mobilität bei den Zu- und Wegzügen gestiegen. Relativ konstant im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Zahl der Geburten und Todesfälle.

Mit Stand 1. April 2023 haben 211.277 Personen ihren Hauptwohnsitz in Linz. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Bevölkerungszuwachs von 1427 Menschen. Im ersten Quartal 2022 war der Zuwachs mit rund 2.100 Personen noch höher, was sich mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine begründen lässt.
Mobilität stieg nach Pandemiejahren
Im Vergleich zu den beiden Pandemiejahren 2020 und 2021 steigt die generelle Zu- und Wegzugsmobilität. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zuzüge nach Linz laut aktuellem Melderegister im ersten Jahresviertel nicht merklich gestiegen, die Zahl der Wegzüge aus Linz ist höher als in den Jahren zuvor. Rechnet man die zugezogenen Personen mit den weggezogenen gegen, ergibt sich eine negative Bilanz von 98 Personen. Die Zahl der Geburten bleibt konstant, auch bei den Todesfällen gibt es keinen merklichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Bis zum Stichtag 1. April verzeichnet die Linzer Stadtforschung 501 Geburten und 507 Todesfälle.
„Die Linzer Bevölkerungsentwicklung zeigt klar, dass trotz multipler Krisen die Stadt ein stabiles System besitzt. Das rasche und unkomplizierte Krisenmanagement der Stadt gibt der Bevölkerung Sicherheit. Der stetige Ausbau von Arbeitsplätzen und die grundsätzliche Stadtentwicklung erhöhen zudem die Lebensqualität. Linz besitzt definitiv einen starken Wohlfühl-Charakter“, sagt Bürgermeister Klaus Luger.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden