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OÖ. Beim Erlass der Oö. Wolfsmanagementverordnung läuft alles nach Plan. Nachdem Inhalt und Gesetzestext stehen, wurde die Verordnung in Begutachtung geschickt. Wie angekündigt setzt Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger dabei auf Konsens statt Brechstange. 

Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger schickt die Wolfsverordnung in Begutachtung. (Foto: Land OÖ/Margot Haag)

„Die Wolfsverordnung soll von einer breiten Basis und großer Akzeptanz getragen sein. Ich setze daher aktiv auf Gespräche mit allen Interessensvertretungen, die durch die Wolfsverordnung tangiert werden. So sind auch die Natur- und Umweltschutzorganisationen eingeladen, im Rahmen der Begutachtung ihre Stellungnahme abzugeben“, betont die Agrar-Landesrätin

„Ein Menschenleben zählt mehr“

„Die Oö. Wolfsmanagementverordnung sieht Schutzmaßnahmen vor Risiko- und Schadwölfen, ebenso wie vor Wolfshybriden, vor. Ziel ist die Herstellung einer an die Kulturlandschaft angepassten Wolfsdichte. Dazu wird Oberösterreich in drei Zonen eingeteilt, in denen je nach Siedlungsdichte und der Eignung als Lebensraum (Futterangebot, Rückzugsmöglichkeiten) unterschiedliche Formen des Wildtiermanagements möglich sein werden. Bei Gefahr für Leib- und Leben – und das ist mir wichtig zu betonen – wird eine Entnahme von Problemwölfen aber allerorts und jederzeit möglich sein. Ein Menschenleben zählt mehr“, betont Langer-Weninger.


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