Linz bekommt drei neue Fahrradstraßen
LINZ. Mit drei neuen Fahrradstraßen soll der Radverkehr in Linz weiter attraktiviert und sicherer werden. Dafür werden ein Bereich des Fasanwegs in Pichling, an der Schumannstraße als Parallelstraße zur B1 und an der Lederergasse zwischen Herbert-Bayer-Platz und Kaisergasse reserviert.

Die neuen Fahrradstraßen werden durch eine entsprechende Beschilderung und durch Bodenmarkierungen kenntlich gemacht. Großflächige Fahrradpiktogramme, rote Markierungen an den Fahrbahnrändern und das Schild „Fahrradstraße“ zeigen künftig an, dass es sich hierbei um diesen Verkehrsweg handelt.
Die wichtigsten Regeln auf einer Fahrradstraße
Weil die Maßnahme in Linz erstmals eingesetzt wird, weisen Infotafeln auf die wichtigsten Regeln hin. Diese sind:
- Der motorisierte Verkehr darf zu- und abfahren oder queren, aber nicht durchfahren
- Radfahrende dürfen nebeneinander fahren
- Die höchstzulässige Fahrradgeschwindigkeit ist 30 km/h
„Die neuen Fahrradstraßen sind ein weiterer Schritt, um den Radverkehrsanteil zu steigern und damit einen ausgeglichenen städtischen Verkehrs-Mix zu erreichen“, sagt Vizebürgermeister Martin Hajart. Fahrradstraßen seien nicht nur nicht nur ein Signal für den Radverkehr, „sondern prioritär auch ein Symbol für die Zurückdrängung des motorisierten Verkehrs, der nicht mehr durchfahren darf.“, so Hajart weiter. Damit würden die neuen Fahrradstraßen auch der Verkehrsberuhigung dienen.


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