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Linz Tourismus: Neues Nächtigungshoch mit Festivals im Juni als Besuchermagnet

Anna Fessler, 20.07.2023 14:00

LINZ. Die Nächtigungszahlen im ersten Halbjahr 2023 erreichen neue Rekorde, wie Linz Tourismus berichtet. 476.609 Nächtigungen waren es von Jänner bis Juni. Die Gründe dafür seien vielfältig, meint Tourismuschefin Marie-Louise Schnurpfeil.

Die Nächtigungszahlen in Linz erreichten im ersten Halbjahr 2023 neue Rekorde. (Foto: Linz Tourismus_Benjamin Oberneder)

Zwar meinte Schnurpfeil im Tips-Interview Ende April, dass es nicht mehr reiche, „nur Nächtigungen und Ankünfte als Messgrößen heranzuziehen“. Dennoch gäben die Nächtigungszahlen einen guten Indikator auf die touristische Lage.

Juni wurde mit drei Festivals zum starken Tourismusmonat

Betrachtet man nur den Juni waren es in Linz 104.058 Übernachtungen. Zum Vergleich: im Juni 2019 – in dem bisher die höchsten Zahlen dokumentiert wurden – waren es 88.331 Nächtigungen. Eine außerordentlich erfreuliche Entwicklung, findet die Linzer Tourismuschefin: „Vor allem, weil die meisten Gäste begeistert abreisen und positiv über die Stadt erzählen. Wir wissen aber auch, dass die Gründe für diese Steigerungen vielfältig sind. Gerade im Juni waren mit dem SBÄM, den Bubbledays und vor allem den Lido Sounds drei Großveranstaltungen, die viele Menschen nach Linz gebracht haben.“ Alle drei Veranstaltungen fanden im Juni statt.

Zahl der Betten ebenfalls gestiegen

Zählt man Ansfelden und Kirchschlag, die ebenfalls zur Tourismusregion gehören, dazu waren es diesen Juni 114.684 Nächtigungen, im ersten Halbjahr 532.244 Übernachtungen. Diese positiven Zahlen seien auch dringend notwendig, um die Kostensteigerungen der Betriebe zu decken und die Qualität zu halten, so Linz-Tourismus-Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Recknagl. Auch die Zahl der Betten ist gestiegen: 2019 waren es noch 5.515 Betten, aktuell sind es 6.712.

Kulturstadträtin: Attraktivität soll von Besuchern und Bevölkerung gleichermaßen erlebt werden

Auch Tagesgäste kommen vermehrt nach Linz, neben Kreuzfahrtschiffen spielt auch der Donauradweg eine große Rolle. Im Juni besuchten zahlreiche Jugendliche die Stadt, weil Schulklassen ihre Projekttage in Linz verbrachten. Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer meint: „Wesentlich für den Erfolg ist das Kultur- und Freizeitangebot mit der Lage an der Donau und dass diese Attraktivität von Besuchern und Bevölkerung gleichermaßen erlebt wird. Denn nur so funktioniert eine nachhaltige touristische Entwicklung.“

Der Ausblick auf den Herbst mit Ars Electronica Festival und Brucknerfest und auf 2024 mit dem Anton Bruckner Jubiläum verspreche ein steigendes internationales Interesse, die Stadt zu besuchen.


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