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LINZ. Die Stadt Linz hat erstmals Preise für soziale Innovation vergeben. Am Donnerstag, 16. November wurden die drei besten Ideen prämiert sowie ein Sonderpreis zu dem Thema „Selbstbestimmtes Wohnen im Alter“ vergeben. 

  1 / 2   Die Preisträgerinnen und Vizebürgermeisterin Karin Hörzing bei der Festveranstaltung. (Foto: Michael Dworschak/Stadt Linz)

Der Preis wurde ins Leben gerufen, um sozialen Innovationen einen höheren Stellenwert zu bieten und deren Umsetzung zu ermöglichen, 

Erster Platz für Linzer Lerntafel

Über den ersten Platz mit einem Preisgeld von 8.000 Euro darf sich „Lernen mit Bewegung“ vom Verein Linzer Lerntafel freuen. Das Projekt will das Bildungserlebnis für sozial benachteiligte Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund in Linz revolutionieren.

Platz zwei für Linzer Kunstuniversität

Den zweiten Platz, dotiert mit 6.000 Euro belegt „Lormbot“ von der Linzer Kunstuniversität. In diesem Projekt wird die Fähigkeit, in die Handfläche zu schreiben, erfasst und für einen Industrieroboter der Firma KUKA adaptiert. Der Roboter soll in Zukunft als Kontaktschnittstelle zu Menschen mit Behinderung im öffentlichen Raum eingesetzt werden.

Verein Fredda auf Platz drei

Auf dem dritten Platz mit 4.000 Euro Preisgeld ist der „KostNixLaden“ vom Verein Fredda. Dort können ungenutzte Sachen und Gegenstände abgeben werden. Personen, die diese Dinge gut gebrauchen können, können sich diese kostenlos mit nach Hause nehmen.

Sonderpreis auf zwei Projekte aufgeteilt

Der mit 8.000 Euro dotierte Sonderpreis zum Thema „Selbstbestimmtes Wohnen im Alter“ wird auf zwei Preisträger aufgeteilt, die somit jeweils 4.000 Euro erhalten. Ein Gewinner ist das Projekt „Allfred“ der Diakonie. Der zweite Gewinner des Sonderpreises ist das Projekt „Digitaler Sozialratgeber“ des gleichnamigen Projektteams.

Linzer Sozialreferentin gratulierte

„Die Stadt Linz hat zahlreiche Projekte und Initiativen gestartet und ermöglicht, die für soziale Innovationen beispielgebend sind. Vorhandene Innovationen, wie die Kindergarten- oder die Schulsozialarbeit, wie auch Jobimpuls, werden ausgebaut. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Preis für soziale Innovationen eine weitere wichtige Maßnahme des Linzer Sozialprogramms umgesetzt haben und gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich.“, so die Linzer Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.


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