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LINZ. Manchmal geht es schnell: Ende Jänner forderten die Linzer Grünen mehr Sicherheit für Radfahrer auf der Westbrücke, nur wenige Tage später kündigten Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) und Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) eine neue Radwegrampe ebendort an. Nun haben die Bauarbeiten dafür begonnen.

V.l.: Vizebürgermeister Martin Hajart mit dem Bauausführenden Dienststellenleiter der Straßenmeisterei Ansfelden Tobias Thalmair und Landesrat Günther Steinkellner. (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

Die Rampe für Radler und Fußgänger soll für jene, die von der Unionstraße kommen, eine sichere Auffahrt bzw. einen sicheren Aufgang ermöglichen. Rund 350.000 Euro werden dafür investiert, das Land Oberösterreich und die Stadt Linz teilen sich die Kosten und zahlen jeweils die Hälfte.

Der kombinierte Geh- und Radweg führt über die Westbrücke und dann auf den Radweg Waldeggstraße. Er soll eine gefahrlose Querung bis zum Neubau der Westbrücke (voraussichtlich 2034/35) ermöglichen. Die Treppe für Fußgänger bleibt bestehen.

Landesrat Steinkellner: „Wollen im heurigen Jahr zahlreiche Initiativen setzen“

„Diese Maßnahme ist der Auftakt zahlreicher Infrastrukturinitiativen, die wir im heurigen Jahr setzen werden. Das Ziel ist es dabei, weitere Möglichkeiten für die Entfaltung des Rad-, Scooter- und Fußverkehrs anzubieten. Damit soll eine koordinierte Entlastung der stark frequentierten Einfahrtsrouten in die Landeshauptstadt erreicht werden“, kündigt Günter Steinkellner, Landesrat für Infrastruktur und Mobilität, an.

Vizebürgermeister Hajart: „Mit dem Baustart kommen wir dem Ziel 'Fahrradstadt' einen Schritt näher“

Der Linzer Mobilitätsreferent Martin Hajart sieht die neue Radwegrampe als weiteren Schritt Richtung Fahrradstadt. Sein Ziel sei es, den Fahrradanteil bis 2032 auf 18 Prozent (von bisher 11 Prozent) zu heben: „Es gilt, die Mobilitätswende in der Stadt voranzutreiben und aktiv zu gestalten. Dafür braucht es eine wesentliche Verbesserung der Radinfrastruktur. Jede und jeder, der vom Auto auf ein anderes Fortbewegungsmittel umsteigt, bedeutet ein Auto weniger im Stau und somit einen wichtigen Beitrag zur Lösung des Stauproblems“, so Hajart.

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