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Negativ-Rekord bei den Brandtoten: Senioren haben ein fünfmal so hohes Risiko

Regina Wiesinger, 24.01.2025 11:36

OÖ. Jahreszeitbedingt steigt aktuell die Zahl der Brandtoten wieder. Bereits im Vorjahr ist in Österreich die Rekordzahl von 60 Menschen bei Bränden ums Leben gekommen. In 40 Prozent der Fälle war das Rauchen von Tabakwaren die Ursache. Personen über 65 Jahre sind überdurchschnittlich oft betroffen, wobei Senioren generell häufiger in älteren Gebäuden wohnen.

Armin Kaltenegger, Leiter des Fachbereichs Eigentumsschutz im KFV (Foto: KFV/APA Fotoservice/Schedl)
Armin Kaltenegger, Leiter des Fachbereichs Eigentumsschutz im KFV (Foto: KFV/APA Fotoservice/Schedl)

Bereits 34 Getötete bei Brandunfällen haben es im Jahr 2024 bisher in die Medienberichterstattung geschafft, davon 28 Brandtote im Wohnbereich. Diese Zählung bildet allerdings nur einen Teil der tatsächlichen Fälle ab. Eines zeichnet sich jedenfalls auch in diesem Jahr bereits wieder deutlich ab: Es sind auffallend viele ältere Personen unter den Brandtoten. Häufigste Auslöser für Brände mit Todesfolge sind das Rauchen von Tabakwaren (40 Prozent) gefolgt von Kochgeräten, Kerzen und Öfen (35 Prozent). Hinzu kommt, dass ältere Menschen häufig in älteren Gebäuden wohnen und in diesen sind oft keine Rauchwarnmelder installiert. Zudem kannten 19 Prozent die korrekte Nummer der Feuerwehr (122) nicht.

Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) fordert verpflichtenden Einbau von Rauchwarnmeldern

Damit alle Menschen in Österreich künftig rasch und zuverlässig bei einem Brand in ihren eigenen vier Wänden alarmiert werden, fordert das KFV die Einführung einer einheitlichen Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern in Bestandsbauten. „Derzeit sind Rauchwarnmelder zwar für Neubauten bereits flächendeckend in ganz Österreich verpflichtend vorgeschrieben, Bestandsbauten müssen aber nur in Kärnten verpflichtend nachgerüstet werden“, sagt Armin Kaltenegger, Leiter des Fachbereichs Eigentumsschutz im KFV.


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