OÖ. Ob leere Autobatterie, ein streikender Motor oder versperrte Türen: Die Pannenhelfer von ÖAMTC und Arbö haben ein weiteres einsatzreiches Jahr hinter sich.

109.154-mal wurden die Pannenhelfer des ÖAMTC OÖ zu Hilfe gerufen. Österreichweit verzeichnete der Mobilitätsclub 695.500 Einsätze.
Auch der ÖAMTC-Stützpunkt Linz hatte alle Hände voll zu tun. Die Techniker rückten zu 29.217 Pannenhilfen aus. Hinzu kamen 9.660 Abschleppungen. Zusätzlich behoben sie 23.742 größere und kleinere Pannen direkt am Stützpunkt. „Dazu kommen noch technische Dienstleistungen, wie die §57a- oder die Kaufüberprüfung, sowie Beratungsgespräche und andere Services. Mehr als 148.000 persönliche Kundenkontakte unterstreichen, dass wir ein verlässlicher Partner in allen Fragen der Mobilität sind“, resümiert Andreas Schwarzbauer, Leiter ÖAMTC-Stützpunkt Linz.
13 Mal um den Globus
Die rund 80 Pannenhelfer des Arbö OÖ wurden zu insgesamt 18.000 Einsätzen gerufen (in Linz: 3.490). Mit 535.000 zurückgelegten Kilometern umrundeten sie damit mehr als 13 Mal den Globus in ihren weißen Bernhardinern – so der Name der Arbö-Pannenfahrzeuge. Die durchschnittliche Wartezeit bis zum Eintreffen am Pannenort betrug knapp 40 Minuten. „Unsere Mitglieder verlassen sich auf unsere rasche Hilfe und wir können diese mit unserem 123-Pannennotruf durch das dichte Netz an Prüfzentren, unsere kompetenten Technikerinnen und Techniker und unseren Fuhrpark rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr garantieren“, so Arbö OÖ-Landesgeschäftsführer Dir. Thomas Harruk.
Zu den Hilfeleistungen auf der Straße kamen noch technische Dienstleistungen und Wartungsarbeiten in den oö-weit 13 Arbö-Prüfzentren. Die Hit-Liste führte wie gewohnt mit über 24.500 Überprüfungen die §57a-Pickerl-Begutachtung an (in Linz: 2.150).
Kältetage und Reisezeit
Besonders einsatzstark waren wieder Winter und Sommer: So leisteten die ÖAMTC-Pannenhelfer im Jänner die meisten Einsätze (11.291), gefolgt von Dezember (9.952). Von Juli bis September waren es durchschnittlich 9.680 Einsätze pro Monat. „Kältetage und der Reiseverkehr im Sommer tragen wesentlich zu den Einsatzzahlen bei“, so Schwarzbauer.


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