Zukunftssichere Lehre beim Land: Wohnortnahe Ausbildung in über 20 Berufen
OÖ. Ämter, Akten und Anträge: Wer ans Arbeiten beim Land Oberösterreich denkt, hat oft klassische Verwaltungsaufgaben im Kopf. Doch hinter dem Landesdienst steckt weit mehr – vor allem für junge Menschen, die eine fundierte Lehre mit Sinn, Abwechslung und langfristiger Perspektive machen möchten.

In über 20 Berufen bildet das Land Lehrlinge aus und das tatsächlich in jedem Bezirk Oberösterreichs.
Lehrstellen in Wohnortnähe
Von der Bürokaufkraft über Straßenerhaltungsfachkräfte bis hin zu Köchen und IT-Systemtechnikerinnen: Rund 70 junge Menschen starten jährlich ihre Lehre beim Land.
Einer der ganz großen Vorteile: Lehrstellen gibt es in ganz Oberösterreich. Die Jugendlichen können ihre Ausbildung in der Nähe ihres Wohnorts machen und sparen sich lange Arbeitswege. Ausgebildet wird unter anderem in den Bezirkshauptmannschaften, einer der 31 Straßen- und Brückenmeistereien oder im Landesdienstleistungszentrum in Linz. „Ich fahre mit dem Zug zur Arbeit – das ist unkompliziert und ich bin froh, dass ich nicht so lange pendeln muss“, erzählt Leon, Lehrling zum Vermessungstechniker.
Mehr als nur eine fachliche Ausbildung
Jeder Lehrling wird individuell betreut – durch eine eigene Ausbilderin bzw. einen eigenen Ausbilder, aber auch durch ein engagiertes Team im Hintergrund. Wer einmal Unterstützung braucht, wird nicht allein gelassen. Gezielte Fördermaßnahmen helfen weiter. „Für uns zählt nicht nur das fachliche Wissen im Beruf, sondern auch die Entwicklung der Persönlichkeit. Wir begleiten die Lehrlinge Schritt für Schritt, nehmen uns Zeit und helfen dabei, Potenziale zu entfalten. Das ist die Basis für eine gute Ausbildung und ein starkes Miteinander“, so Reinhard Aumayr, Ausbildungsleiter beim Land Oberösterreich.
Ein besonderes Highlight ist dabei das zweiwöchige Lehrlings-College: Einmal im Jahr treffen sich die Lehrlinge abseits vom Berufsalltag. Im Fokus stehen Teamarbeit, Kommunikation und Eigenverantwortung – Fähigkeiten, die für das Berufsleben genauso wichtig sind wie Fachwissen. „Das Lehrlingscollege war eine echt coole Erfahrung. Wir haben viel im Team gearbeitet und gelernt, wie man richtig präsentiert. Außerdem knüpft man Freundschaften mit Lehrlingen aus ganz Oberösterreich“, erzählt Jana, Lehrling zur Bürokauffrau.
Stabilität mit Perspektive
Die Lehrausbildung beim Land Oberösterreich bietet Stabilität und langfristige Perspektiven. Weiterbildungen, Spezialisierungen oder Zusatzqualifikationen sind ausdrücklich erwünscht und werden aktiv gefördert.
Gleichzeitig sorgt Job-Rotation für Abwechslung: Lehrlinge lernen verschiedene Abteilungen kennen. Wer seine Ausbildung etwa auf einer Bezirkshauptmannschaft startet, kann während der Ausbildung einige Monate lang im Landesdienstleistungszentrum in Linz schnuppern. In manchen Berufen – etwa in der Straßenerhaltung – wird die Ausbildung durch eigene Fachwochen ergänzt, in denen Themen wie Maurerarbeiten, Baustellenabsicherung oder Arbeitssicherheit im Fokus stehen.
Ausbildung, die ins Leben passt
„Wir haben ein Betriebsrestaurant mit vergünstigtem Essen – das nutze ich fast jeden Tag. Zudem hilft mir der Gutscheinservice, bei meinen Einkäufen zu sparen. Und durch die geregelten Arbeitszeiten und der verkürzten Arbeitszeit am Mittwoch und am Freitag habe ich genug Zeit für Freunde und Hobbys“, erzählt Jana. In den Straßen- und Brückenmeistereien ist zudem eine Vier-Tage-Woche, mindestens zweimal pro Monat möglich. Auch finanzielle Boni für herausragende Leistungen in Berufsschule oder Lehrabschluss machen die Ausbildung besonders attraktiv.
Fazit: Eine Ausbildung mit Substanz
Eine Lehre beim Land Oberösterreich ist vielfältig und zukunftsorientiert – mit Lehrstellen in ganz Oberösterreich und einer Betreuung, die auf jedes Talent individuell eingeht. Wer sich frühzeitig bewirbt, hat gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Die aktuellen Lehrstellen sind auf dem Karriereportal zu finden.



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