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Arbeitslosenquote in Linz stieg im Jänner auf 8,7 Prozent

Steiner Christoph, 02.02.2026 13:12

LINZ. Weiterhin gibt es keine Entspannung am Arbeitsmarkt in Linz. Im Jänner stieg die Arbeitslosenquote im Jahresvergleich um 0,3 Prozentpunkte auf 8,7 Prozent. 12.305 Personen waren damit im ersten Monat des Jahres ohne Job - ein Plus von drei Prozent. 

Vor allem Ältere haben es aktuell am Arbeitsmarkt schwer. (Foto: Iván Moreno - stock.adobe.com)
Vor allem Ältere haben es aktuell am Arbeitsmarkt schwer. (Foto: Iván Moreno - stock.adobe.com)

Einen deutlichen Anstieg gab es bei den Langzeitarbeitslosen, 3.124 waren im Jänner beim Arbeitsmarktservice gemeldet, das bedeutet einen Anstieg um mehr als ein Fünftel. 1.445 davon waren über 50 Jahre alt.  Als langzeitarbeitslos gilt man, wenn man mehr als ein Jahr beim AMS arbeitslos gemeldet ist.

Auch eine gute Ausbildung gibt keine Sicherheit mehr, einen Job zu finden. 973 der Arbeitslosen im Jänner hatten einen akademischen Abschluss - ein Plus von 8,8 Prozent im Jahresvergleich. Über eine höhere Ausbildung verfügten knapp über 1.000 Personen, das entspricht einem Anstieg um 11 Prozent. 

Arbeitslosigkeit im Bundesland leicht rückläufig

Auf ganz Oberösterreich gesehen ist die Arbeitslosigkeit leicht rückläufig. 49.069 Arbeitslose waren beim AMS gemeldet, das ist ein Rückgang um 0,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 6,8 Prozent, Oberösterreich liegt hinter Tirol (4,9 Prozent), Salzburg (5,2 Prozent) und Vorarlberg 6,4 Prozent im Bundesländervergleich. Bundesweit liegt die Arbeitslosenquote bei 8,8 Prozent.

„Die leicht positive Entwicklung zu Ende des letzten Jahres setzt sich auch Anfang 2026 fort. Diese zeigt sich vor allem in den Bereichen Produktion und Arbeitskräfteüberlassung undkompensiert damit den witterungsbedingten Anstieg der Bauarbeitslosigkeit. Weiterhin spürbar ist der Zuwachs der Arbeitsuchenden im Handel, dies spiegelt sich auch im Anstieg der Frauenarbeitslosigkeit wider. Vor allem in der Gruppe der über 60-jährigen Frauen sind die Auswirkungen der schrittweisen Erhöhung des Pensionsantrittsalters sichtbar.Die Stabilisierung der Langzeitbeschäftigungslosigkeit bleibt in Anbetracht der schwachen Konjunktur und der knappen Ressourcen des AMS weiterhin die größte Herausforderung“, kommentiert der stellvertretende AMS-Landesgeschäftsführer Markus Litzlbauer die Zahlen.


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