Wirtschaftsempfang in Linz widmete sich künstlicher Intelligenz und Standortfragen
LINZ. Wie bleibt Linz ein guter Standort für Betriebe? Rund 350 Unternehmer diskutierten beim WKO-Wirtschaftsempfang über KI, Zukunftstrends und betriebliche Anliegen.

Rund 350 Unternehmer nahmen am Wirtschaftsempfang der Wirtschaftskammer Linz-Stadt unter dem Motto „Linz denkt Zukunft“ teil. Im Mittelpunkt standen globale Entwicklungen, Herausforderungen der Betriebe und künstliche Intelligenz. Gäste kamen aus Wirtschaft und Politik sowie von Arbeitsmarktservice, Linzer Cityring und Polizei.
Rahmenbedingungen für Betriebe
Zum Auftakt diskutierten Kammerobmann Klaus Schobesberger, Kammer-Vizepräsidentin Lisa Sigl, Sparkasse OÖ-Vorstandsdirektor Manuel Molnar und Kammerleiter Peter Polgar über Anliegen der Betriebe und die Entwicklung des Standorts.
„Linz muss ein Standort bleiben, an dem Unternehmertum möglich und erwünscht ist“, sagte Schobesberger. Sigl verwies auf die nach ihren Angaben beschlossene Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt. Sie forderte weniger Komplexität, schnellere Entscheidungen und mehr Planungssicherheit. Polgar betonte die Bedeutung von Erreichbarkeit, Zufahrt und Belieferung für die Betriebe.
Vorträge zu Zukunftsfragen
Anschließend befassten sich zwei Vorträge mit Zukunftsfragen: Johann Lefenda, der Leiter der Abteilung Trends und Innovation des Landes OÖ, beleuchtete unter dem Titel „Die Welt im Wandel – neue Denkmodelle für die Zukunft“ globale Umbrüche unserer Zeit. Die deutsche Journalistin und Autorin Anitra Eggler stellte mit ihrem Vortrag „KI unzensiert – Mensch. Maschine. Machtfragen.“ Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden