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LINZ. Die „Klimachecker:innen@work“ sind auch im Magistrat Linz tätig und haben dabei ein kleines Projekt auf die Beine gestellt.

  1 / 2   „Klimachecker:innen@work“ ist ein Angebot des Klimabündnisses Oberösterreich (v. l.): Norbert Rainer, Geschäftsführer des Klimabündnis OÖ, Livia Schmitsberger, Judy Alhossan und Beate Dunzinger (Foto: Land OÖ / Julia Mühlberger)

Das Klimabündnis Oberösterreich bietet das Projekt „Klimachecker:innen@work“ als praxisnahe Ausbildung für Lehrlinge an. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung von Projekten durch die Teilnehmenden selbst. Schon über 170 Lehrlinge haben in den letzten Jahren bei „Klimachecker:innen@work“ mitgemacht, in diesem Jahr sind es 20 Jugendliche aus fünf oberösterreichischen Betrieben. 

Klimaschutz als Mammutaufgabe

Umweltschutz-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) betont: „Der Standort Oberösterreich lebt von seiner Innovationskraft und den gut ausgebildeten Fachkräften in unseren Betrieben. Mit den 'Klimachecker:innen' verbinden wir beides: Junge Menschen, die Verantwortung übernehmen und Klimaschutz in ihren Arbeitsalltag umsetzen, und Unternehmen, die damit zukunftsfit und wettbewerbsfähig bleiben.“

Klimaschutz sei „eine Mammutaufgabe für alle Bereiche unserer Gesellschaft.“ Wenn eine Herausforderung groß sei, dann müssten alle zusammenhelfen. 

„An dem Projekt finde ich auch am coolsten, dass man sich tatsächlich nicht nur mit Klimawandel, Klimaschutz oder mit Konzepten beschäftigt, sondern man auch eine gewisse Art von Projektmanagement lernt“, betont Vizebürgermeisterin Merima Zukan (SPÖ).

Klimachecker im Magistrat Linz

Dieses Jahr sind etwa Judy Alhossan, Lehrling im Integrationsbüro, und Livia Schmitsberger, Lehrling in der Stadtgrund- und Straßenbetreuung, als Klimacheckerinnen im Magistrat Linz dabei. Ihr Projekt beschäftigt sich mit der Donut-Ökonomie von Kate Raworth und der Organisation eines Kleidertauschbazars für die Magistratsmitarbeiter. 

Beate Dunzinger, Projektleiterin beim Klimabündnis Oberösterreich, zufolge zeigen die „Klimachecker:innen“, „wie viel Potenzial in jungen Menschen steckt. Sie hinterfragen bestehende Abläufe, bringen neue Perspektiven ein und entwickeln Ideen, die sich im Betriebsalltag umsetzen lassen.“

Betriebe können sich anmelden

Auch 2027 wird die „Klimachecker:innen@work“-Ausbildung für Lehrlinge wieder angeboten. Interessierte Betriebe können sich bereits vormerken lassen. 

Mehr Informationen zum Klimachecker:innen@work-Projekt des Klimabündnisses gibt's hier.


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