Linzer Neos halten trotz Ablehnung an kostenlosen Bühnen für Straßenkunst fest
LINZ. Die Linzer Neos wollen kostenlose Auftrittsflächen für Straßenkünstler schaffen. Ihr Antrag für einen Pilotstandort wurde im Linzer Gemeinderat abgelehnt. Trotzdem will die Partei die Idee mit eigenen Aktionen weiterverfolgen.

Wer in einer Linzer Fußgängerzone Straßenkunst zeigen möchte, braucht einen Bescheid. Dieser kostet laut Stadt 56,80 Euro und muss persönlich im Neuen Rathaus beantragt werden. Für Neos-Gemeinderat Stefan Burgstaller ist das eine Hürde: Künstler müssten die Kosten erst durch Spenden einspielen.
Markierter Kreis als Bühne
Die Neos schlagen kostenlose „Street Stages“ an belebten Orten vor. Als Vorbild dienen ausgewiesene Auftrittsplätze für Straßenkünstler in London. In Linz soll ein markierter Kreis am Boden als Bühne dienen.
Die Auftrittszeit soll über das bestehende Buchungssystem der kostenlosen Open Stage am Alten Markt reserviert werden können. Die Street Stages sollen dieses Angebot ergänzen. Regeln zu Lautstärke, Dauer und Sicherheit sind vorgesehen.
„Straßenkunst braucht Plätze, an denen das Publikum ohnehin vorbeikommt“, sagt der Linzer Neos-Gemeinderat Stefan Burgstaller.








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