FPÖ Linz fordert schnellere Genehmigungen für Pharma-Ausbau
LINZ. Die FPÖ will die Arzneimittelproduktion in Linz stärken. Ein Antrag im Gemeinderat soll schnellere Genehmigungen für Investitionen ermöglichen.

Anlass ist eine Warnung von Sandoz: Das Penicillin-Werk im Tiroler Kundl könnte laut dem Unternehmen bald nicht mehr gegen die Konkurrenz aus China bestehen. Gesundheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) sieht darin ein Zeichen für die angespannte Versorgungslage in Europa.
FPÖ fordert Anlaufstelle für Pharma-Investitionen
Die FPÖ will bestehende Pharma-Betriebe in Linz bei Erweiterungen unterstützen. Im Chemiepark produzieren unter anderem Thermo Fisher Scientific und Takeda. Für Investitionen fordert die FPÖ eine Anlaufstelle im Magistrat, die Genehmigungsverfahren koordiniert.
„Die Stadt kann keine österreichischen Strompreise senken. Aber sie kann dafür sorgen, dass ein Unternehmen, das in Linz investieren will, rasch zu seiner Genehmigung kommt“, sagt Raml.
Neue Betriebe sollen vor allem Antibiotika, Kinderarzneimittel und Impfstoffe herstellen. Auch Forschung und Produktion sollen stärker verbunden werden. Der Antrag soll in der kommenden Gemeinderatssitzung eingebracht werden.
Sitzung im Livestream
Der Antrag wird in der 42. Gemeinderatssitzung am 5. November 2026 eingebracht. Sie beginnt um 14 Uhr und wird unter www.linz.at/gemeinderat-live live übertragen.








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