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BEZIRK RIED. Vier hochkarätige Kapellen kämpften beim Grand Prix der Blasmusik in der Kemptener Big Box um den begehrten Titel. Nach rund zwei Stunden hochklassiger Blasmusik kürte die vierköpfige Jury um Egerländer-Chef Ernst Hutter die Blaskapelle Ceska zum Sieger des Grand Prix.

Die Blaskapelle Ceska aus Österreich holte sich den Pokal. Mit den Österreichern freuen sich Moderator Georg Ried, Schirmherrin Ilse Aigner (Präsidentin des Bayerischen Landtags) sowie die Jury. Foto: privat

Die 14 Österreicher aus Ried gewannen nicht nur die eigens gestaltete Trophäe; sie erhielten zudem ein Tenorhorn von Melton in der Grand-Prix-Sonderausführung im Wert von über 7.000 Euro, eine CD-Aufnahme mit der Firma Tyrolis sowie Auftritte beim Woodstock der Blasmusik, beim Oktoberfest in München sowie beim Egerländer Open Air im kommenden Sommer in Altusried. Außerdem dürfen sie als Siegerkapelle beim nächstjährigen Grand Prix Finale auftreten.

Jury-Urteil

„Wir haben wunderbare Orchester erlebt und wir mussten wirklich genau hinhören – auf Intonation, Zusammenspiel, klangliche Qualitäten, die Art und Weise, wie Dynamik gemacht wird und stilistische Perfektion“, erzählte Juryvorsitzender Ernst Hutter. Zudem gewannen die beiden Tenoristen Stefan Unterberger und Andreas Silmbroth mit dem Solo „Die zwei Schlingel“ auch noch den Solistenwettbewerb.

Meilenstein in der Erfolgsgeschichte

„Für die Blaskapelle Ceska ist dieser Gewinn ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte – perfekt heuer zum 30-jährigen Bestandsjubiläum“, so ein strahlender Kapellmeister Gottfried Reisegger.


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