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LUFTENBERG. Schüler der Volksschule Luftenberg freuten sich Ende des letzten Schuljahres über einen Umgebungsplan für einen sicheren Schulweg. Der Plan gibt Auskunft über die Gefahrenstellen am Schulweg sowie zu sicheren Querungs-, Ein- und Ausstiegsstellen.

Familie Neumaier am täglichen Weg in die Schule. Foto: Neumaier
Familie Neumaier am täglichen Weg in die Schule. Foto: Neumaier

Der alltägliche Straßenverkehr stellt hohe Ansprüche an alle Verkehrsteilnehmer: Kenntnisse der allgemeinen Verkehrsregeln, ständige Aufmerksamkeit und vorausschauendes Denken wird auch von den Fußgängern erwartet. Die schwächsten Verkehrsteilnehmer – die Kinder – sind dazu aber nicht immer in der Lage. Wo Erwachsene schon Schwierigkeiten haben, sich zurechtzufinden, kann es für Kinder bereits gefährlich werden. Auch der tägliche Schulweg birgt für die Kleinsten zahlreiche Risiken. Daher gibt der Plan Eltern und Kindern die Möglichkeit, den sichersten Schulweg zu üben und so die Gefahren im Straßenverkehr zu minimieren. Problematische Stellen sollen so lange geübt werden, bis das Kind zuverlässig alleine zurechtkommt.

Zusammen für mehr Sicherheit

An der Entwicklung des Planes waren neben Schule, Bürgermeisterin Hilde Prandner, Polizei, AUVA und KFV auch Schüler und Eltern der Volksschule Luftenberg beteiligt. Befragungen via Fragebögen aber auch Unterrichtseinheiten in der Schule trugen dazu bei, Problem- und Gefahrenstellen zu eruieren. Parallel untersuchte das KFV das Unfallgeschehen im Schulumfeld. Auf Basis aller gesammelten Informationen wurde der sicherste Schulweg ermittelt und grafisch aufbereitet.

Aktiv am Plan beteiligt

Die Kinder von Frau Neumaier sind im Alter von zehn und acht Jahren und legen jeden Tag ihren zwei Kilometer langen Schulweg zu Fuß zurück. „In unserer Schule gibt es schon seit vielen Jahren die Aktion Pedibus – wo Begleitpersonen mit Kindern den Schulweg gemeinsam gehen. Ich bin eine dieser Begleitpersonen. Unsere Kinder gehen daher schon seit dem Kindergarten zu Fuß, egal ob Sommer oder Winter. Da ich schon seit vielen Jahren den Schulweg gehe, kenne ich die Gefahrenquellen natürlich sehr genau“, so Neumaier. Sie war selbst bei der Begehung dabei und konnte bei den Gefahrenstellen aktiv zur Minimierung beitragen: „Ich bin sehr stolz, dass ich bei der Erstellung des Plans mitwirken und bei der Begehung dabei sein durfte, denn es ist mir ein Herzensanliegen, dass Kinder sicher zu Fuß zur Schule gehen können und dürfen.“ Sie hat auch einen Tipp für alle Eltern: „Wichtig ist es, seinen Kindern ein gutes Vorbild zu sein! Man sollte sich so verhalten, wie Kinder es auch machen sollen, wenn sie alleine im Straßenverkehr unterwegs sind. Ein bewusstes, richtiges Vorleben der Eltern ist hier sicher ganz entscheidend!“ Die Pläne sind im Bürgerservice des Marktgemeindeamtes Luftenberg erhältlich.


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