Letzte Ruhestätte inmitten der Natur

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Margarete Frühwirth, Leserartikel, 30.07.2018 11:24 Uhr

LUFTENBERG. Die Themen Trauer, Tod und Friedhöfe sind zwar besonders in der Zeit um Allerheiligen präsent – auf Waldfriedhöfen ist aber auch der Sommer eine wichtige Saison.
 

„Viele Menschen nützen die Sommerzeit, in der der Wald sich von einer schönen und kühlen Seite zeigt, für Führungen im Ruhewald Luftenberg“, weiß Andreas Krassay.

Im Baum weiterleben

Der Gedanke, dass ein geliebter Mensch im Baum weiterlebt und die Bäume im Wachstum unterstützt, wird im Sommer hautnah erlebbar. Der Besuch eines Grabes an den Wurzeln eines Baumes entbindet die Hinterbliebenen der Verpflichtung, sich um das Grab in der heißen, trockenen Zeit kümmern zu müssen – das übernimmt der Wald und die Natur.

Eröffnung im Jahr 2017

„Der Ruhewald ist auch ein Naturerlebnis“, sagt Susanne Krassay, die gemeinsam mit ihrem Mann Andreas seit dem Herbst des vergangenen Jahres den Ruhewald Luftenberg betreibt, „es ist anders, als über einen Friedhof zu gehen. Es duftet, es ist schattig und still.“ In Deutschland sind sogenannte Fried- oder Ruhewälder, in denen die Asche Verstorbener in biologisch abbaubaren Urnen unter Bäumen oder Steinen beigesetzt werden, bereits seit Jahrzehnten etabliert. Auch in Österreich interessieren sich immer mehr Menschen für diese individuelle Form der Bestattung.

Alternative zum Friedhof

„Wir haben mit dem Ruhewald Luftenberg im vergangenen Jahr einen der ersten Waldfriedhöfe Oberösterreichs eröffnet. Da viele Menschen nach Alternativen zur Beerdigung am Friedhof suchen, gibt es ein stetig steigendes Interesse an Waldbestattungen“, wollen Andreas und Susanne Krassay das Thema Waldbestattung näherbringen und laden Interessierte auf individuelle Anfrage zu Führungen ein.

 

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